Wirtschaftsnotizen

Roscher jetzt Kaut-Bullinger

Der Weidener Büroartikelhänderl Roscher firmiert jetzt unter dem Namen Kaut-Bullinger. Firmenchef Bert Roscher (67) hat seine Nachfolge geregelt, indem er bereits vor zwei Jahren die Geschäftsbeziehungen mit dem Branchen-Primus Kaut-Bullinger mit seiner Zentrale in Taufkirchen ausgebaut hat. Schon zur Jahreswende 2012/13 übernahm die Kaut-Bullinger-Gruppe die gesamten Vertriebsaktivitäten von Roscher. Innerhalb kurzer Zeit wurden die Roscher-Vertriebsmitarbeiter in den Kaut-Bullinger-Vertrieb integriert. Das vor 105 Jahren gegründete Bürofachgeschäft ging nun ganz in die Kaut-Bullinger Einzelhandel GmbH über. (nt/az)

Fissler vernetzt Kochtöpfe

Mit dem Handy kochen? Geht, sagt Kochgeschirrhersteller Fissler. Im Mai will das Unternehmen einen Kochassistenten auf den Markt bringen, der den Schnellkochtopf via Bluetooth mit einer App auf Handy oder Tablet-PC vernetzt. "Da kann man bequem auf dem Sofa sitzen und auf dem Smartphone sehen, ob die Temperatur o. k. ist und wie lange es noch dauert", sagte Fissler-Geschäftsführer Markus Kepka am Freitag am Rande der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt. Das Familienunternehmen aus Idar-Oberstein hat 2014 im zwölften Jahr in Folge seinen Umsatz gesteigert: Die Erlöse wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 229 Millionen Euro. Den Großteil seines Umsatzes macht Fissler mit 73 Prozent im Ausland. "Unsere Hauptmärkte dort sind China und Korea. Besonders im Fokus stehen jedoch auch Märkte wie die Türkei und die USA", sagte Kepka. (dpa)

Thyssen-Krupp kommt voran

Der Industriekonzern ThyssenKrupp arbeitet sich weiter aus der tiefsten Krise der jüngeren Firmengeschichte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zog der Umsatz dank eines starken Geschäfts mit Industriegütern um elf Prozent auf 10,04 Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern am Freitag in Essen mitteilte. Der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um 29 Prozent auf 317 Millionen Euro zu. Und auch unter dem Strich stand mit 50 Millionen Euro ein Gewinn. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen Verlust von 65 Millionen Euro verbucht. (dpa)

Sorge in Italien, Frankreich

Italiens Wirtschaft kommt nicht aus dem Tal. In der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone stagnierte die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2014. Das teilte die Statistikbehörde Istat am Freitag in Rom mit. In den beiden Quartalen zuvor war die Wirtschaft noch geschrumpft. Frankreichs Wirtschaft ist indes zum Jahresende 2014 nur leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der zweitgrößten Volkswirtschaft im Euro-Gebiet legte im Schlussquartal im Vergleich zum Vorquartal nur um 0,1 Prozent zu - nach 0,3 Prozent im Vierteljahr davor. (dpa)
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