Wirtschaftsnotizen

Coca-Cola setzt auf Einweg

In Deutschland nimmt Coca-Cola von Sommer an die Kunststoff-Mehrwegflaschen der Größen 0,5 Liter und 1,5 Liter aus den Regalen. Dadurch könnten die Abfüllanlagen künftig effizienter genutzt werden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in Berlin. Durch die Umstellung falle bei den Erfrischungsgetränken des Konzerns ein Viertel des Mehrwegangebots weg. Die 1,0-Liter-Mehrwegflasche aus PET-Kunststoff werde es weiterhin geben. Coca-Cola hatte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen Mehrweganteil von 56,7 Prozent. (dpa)

Lufthansa vor Umbau

Die Lufthansa steht einem Medienbericht zufolge vor einem radikalen Umbau. Wichtige Aufgaben wie die Netzplanung und das Erlösmanagement der einzelnen Konzern-Fluglinien wie Lufthansa, Austrian und Swiss sollten zentralisiert werden, berichtet das "Manager Magazin". Zudem werde möglicherweise eine gesamte Führungsebene im Konzern gestrichen. Andererseits solle die neue Billigmarke Eurowings mit einem eigenen Posten im Vorstand vertreten sein. Inwieweit durch den Umbau weitere Arbeitsplätze wegfallen, sei noch offen. Ein Lufthansa-Sprecher wollte den Bericht am Mittwoch zunächst nicht kommentieren. (dpa)

242 Plagiate sichergestellt

Die Zahl der Fälschungen auf der Frankfurter Konsumgütermesse "Ambiente" ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Das Hauptzollamt Darmstadt zog nach Angaben vom Mittwoch 242 Plagiate aus dem Verkehr. "Wir wurden an 47 von rund 600 kontrollierten

Das Original (links) eines Parfüms und die Nachahmung eines chinesischen Herstellers auf der Ambiente. Bild: dpa
Ständen fündig", teilte Sprecherin Kirsten Jung mit. Die sichergestellten Teller, Schalen, Töpfe, Pfannen und Schüsseln stammten zum größten Teil aus China, aber auch aus Indien, Pakistan, Korea und Thailand. Im Vorjahr hatten Zollbeamte an 31 von 850 "Ambiente"-Ständen insgesamt 207 gefälschte Artikel entdeckt. In diesem Jahr lockte die weltweit größte Konsumgütermesse nach Angaben der Messe Frankfurt vom 13. bis 17. Februar insgesamt 135 000 Besucher an. (dpa)

"Qualität und Technologie"

Aufreizende Hostessen sind einem Medienbericht zufolge künftig auf der Automesse in Shanghai tabu. "Firmen sollten sich auf die Qualität ihrer Produkte und Technologie konzentrieren", zitierte das staatliche Nachrichtenportal China.org am Mittwoch aus einer Mitteilung der Messeveranstalter. Bereits im Januar war über ein Aus für sexy Modells auf der Messe debattiert worden. Aussteller und Besucher hatten jedoch argumentiert, Hostessen gehörten zu jeder Autoschau dazu. Die Messe in Shanghai ist Chinas älteste Autoausstellung. (dpa)
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