Wirtschaftsnotizen

Solarkraftwerke verkauft

Eon, der größte deutsche Energieversorger, kommt beim Verkauf seines Italien-Geschäfts voran. Der Konzern verkauft einer Mitteilung vom Freitag zufolge sieben Solarkraftwerke an den italienischen Investor F2i SGR. Zum Preis machte Eon keine Angaben. Eon hatte seine Aktivitäten in Italien vor rund einem Jahr auf die Verkaufsliste gesetzt. Nachdem eine Veräußerung als Ganzes scheiterte, versucht der Konzern nun, die Tochter in Einzelteilen loszuwerden. Im Januar vereinbarte Eon mit der tschechischen Holding Energeticky a Prumyslovy einen Verkauf der konventionellen Kraftwerke. Eon wird sich im Jahr 2016 in zwei Teile aufspalten und dabei den gesamten Bereich mit Kohle, Gas und Atomkraft in eine neue Gesellschaft ausgliedern. Der Hauptkonzern soll sich dann auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundendienstleistungen konzentrieren. (dpa)

BVB macht weniger Gewinn

Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein, Borussia Dortmund, bleibt auf Wachstumskurs, hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 (30. Juni) aber weniger Gewinn erzielt. Der Konzernüberschuss sei von 8,2 Millionen auf 3,7 Millionen Euro gesunken, teilte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA am Freitag mit. Hauptursache seien Sonderkosten zur vollständigen Schuldentilgung in Höhe von 4,3 Millionen Euro gewesen. Der Umsatz stieg dagegen um 13,7 Millionen auf 150,2 Millionen Euro. (dpa)

Fuchs Petrolub ausgebremst

Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub ist im vergangenen Jahr trotz steigender Umsätze beim Gewinn auf der Stelle getreten. Der Erlös sei vorläufigen Zahlen zufolge um zwei Prozent auf 1,87 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte

Fuchs Petrolub beliefert zahlreiche Branchen mit Schmierstoffen. Archivbild: dpa
Unternehmen am Freitag in Mannheim mit. Wegen des Gegenwinds durch den starken Euro - besonders in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres - stagnierte aber der Gewinn vor Zinsen und Steuern bei 313 Millionen Euro. Der Gewinn unterm Strich lag mit 220 Millionen Euro ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen Zuwächse bei Umsatz und Ebit an. (dpa)

Gläubiger entscheiden

Die Pleite des Windenergie-Anbieters Prokon soll Mitte dieses Jahres abgeschlossen sein. Dann müssen sich die Gläubiger des Unternehmens für einen von zwei Insolvenzplänen entscheiden, teilte Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin in einem Schreiben an die Gläubiger und Geschäftspartner mit. Anschließend werde das Insolvenzverfahren aufgehoben. Das Unternehmen sei in seinen drei Kerngeschäftsfeldern vollständig stabilisiert. Alles andere soll verkauft werden. Noch ist offen, ob Prokon zu einer Genossenschaft wird oder an einen Investor verkauft. Rund 75 000 Anleger werden wohl ungefähr die Hälfte ihrer Anlagen von 1,44 Milliarden Euro verlieren. (dpa)
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