Wirtschaftsnotizen

Streik bei der Postbank

In der Tarifauseinandersetzung bei der Postbank hat die Gewerkschaft Verdi für heute zu weiteren Warnstreiks aufgerufen. Hintergrund seien zwei Tarifrunden für die rund 9500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG und für die rund 2700 Beschäftigten der Postbank AG, der Firmenkunden AG und der BHW-Gruppe, teilte Verdi am Sonntag in Berlin mit. Die Warnstreiks seien an "ausgewählten Stellen" quer durch das ganze Bundesgebiet geplant, hieß es. Durch die Aktionen blieben zahlreiche Filialen am Montag geschlossen. (dpa)

BMW stellt Tausende ein

BMW heuert angesichts gut laufender Geschäfte in diesem Jahr mehr neue Mitarbeiter an als je zuvor. Weltweit werde der Konzern mehr als 8000 Menschen unbefristet einstellen, kündigte Personalvorständin Milagros Caiña-Andree an. Mehr als 5000 davon in Deutschland. "Durch die hohe Nachfrage brauchen wir sowohl in unseren deutschen Werken, als auch im internationalen Produktionsnetzwerk mehr Fachkräfte", sagte die Managerin. Bereits Mitte Februar hatte Gesamtbetriebsratschef Manfred Schoch von 5000 Neueinstellungen gesprochen. (dpa)

Besucher bei Amazon

Nach der wiederkehrenden Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Amazon will sich der Online-Händler mit einem Besucherprogramm öffnen. Wie Amazon am Sonntag berichtete, gab es am Samstag im schwäbischen Versandzentrum Graben bei Augsburg erste Führungen mit rund 300 Besuchern. Daran habe auch der US-Generalkonsul in München, William Moeller, teilgenommen. (dpa)

RWE hält an Verkauf fest

Der Energiekonzern RWE will trotz Bedenken der britischen Regierung heute den Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea an den russischen Oligarchen Michail Fridman abschließen. Dies teilte das Unternehmen am Sonntag in Essen mit. Die britische Regierung hatte am Samstag erneut ihre Bedenken zum Verkauf des britischen Dea-Geschäfts, zu dem zwölf produzierende Öl- und Gasfelder gehören, geäußert. (dpa)
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