Wirtschaftsnotizen

Nabaltec legt zu

Das Schwandorfer Chemieunternehmen Nabaltec AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatzgewinn erzielt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, stieg der Umsatz um 7,8 Prozent auf 143,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 21,0 Prozent auf 12,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie wurde demnach mit einem Plus von 109,1 Prozent auf 0,69 Euro mehr als verdoppelt, das Eigenkapital legte laut Mitteilung um 4,2 Prozent auf 52,5 Millionen Euro zu. Die Exportquote im Konzern sei auf 71,6 Prozent(2013: 69,2 Prozent) gestiegen. (nt/az)

Mehr Geld für Tourismus

Der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer, fordert, Tourismusabgaben in den Kommunen auszuweiten. Nicht nur Hotels und Gaststätten, sondern auch der Einzelhandel, Tankstellen oder Friseure sollten Beiträge erheben dürfen, sagte Meyer am Montag einer Mitteilung zufolge. Das Geld solle nicht an die Haushalte der Kommunen gehen, sondern für den Tourismus genutzt werden, etwa für Infrastruktur oder Werbung. Der DTV-Chef sprach sich zudem dafür aus, dass neben Kur- und Erholungsorten auch andere Kommunen mit vielen Touristen eine Abgabe erheben dürfen. (dpa)

Maschinenbau: Rückgang

Der Auftragseingang im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau lag im Dezember 2014 um real acht Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft verzeichnete dabei ein Minus von drei Prozent, das Auslandsgeschäft verschlechterte sich um zehn Prozent. Das teilte der bayerische Landesverband des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in München mit. Bundesweit haben sich die Bestellbücher der Maschinenbauer zum Jahresstart wieder etwas gefüllt. Der Auftragseingang lag im Januar um drei Prozent über dem Niveau des Vorjahres, wie der VDMA in Frankfurt mitteilte. Dabei stieg das Auslandsgeschäft um vier Prozent, während die Order aus dem Inland um ein Prozent nachgaben. (nt/az/dpa)

Mehr Behinderte arbeitslos

Schwerbehinderte haben anscheinend nur wenig vom leichten Wirtschaftsaufschwung im Vorjahr profitiert. Mit 181 000 sei die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten im Jahr 2014 entgegen dem Trend um 1,4 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Demgegenüber hatte sich die Zahl aller Erwerbslosen im Jahr 2014 im Vergleich zu 2013 um 1,8 Prozent verringert. Entsprechend sei der Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an allen Jobsuchern im Vorjahr von 6,1 auf 6,2 Prozent gestiegen. Schwerbehinderte mit einem Behinderungsgrad von 50 oder mehr Prozent seien im Schnitt auch länger arbeitslos als andere Jobsucher, geht aus der Analyse hervor. (dpa)
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