Wirtschaftsnotizen

Insolvenz angemeldet

Das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF) hat Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen mit Sitz in Kulmbach und Frankfurt auf seiner Internetseite mitteilt, haben die Vorstände Conrad Heberling und Mick Knauff am Freitag ihre Ämter niedergelegt. Der Sendebetrieb werde jedoch vorläufig weiterlaufen. Laut Pressemitteilung soll das DAF in den kommenden Monaten von einem frei über Satellit empfangbaren TV-Sender in einen Internet-TV-Sender und eine TV-Produktionsfirma umgewandelt werden. Dabei sollen möglichst viele der 39 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Zum Vorstand für die Restrukturierung wurde der Berliner Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma bestellt. Als Hauptgrund für die Insolvenz nennt der Sender "erhebliche Verluste" durch die hohen Fixkosten für die Satellitenübertragung des Programms. (epd)

"Starttermin 2017 sicher"

Der scheidende Flughafenchef Hartmut Mehdorn (72) hat kurz vor seinem Abtritt versprochen, dass der Hauptstadtflughafen in etwa zweieinhalb Jahren startet. "Der BER wird im zweiten Halbjahr 2017 eröffnet", sagte er dem "Focus". "Die Airlines bekommen spätestens ein Jahr vor Eröffnung den endgültigen Starttermin mitgeteilt." Im März 2016 sollen laut Mehdorn alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Dann würden Abnahmen und Tests erfolgen. Der Betrieb werde in Etappen aufgenommen, zunächst mit 20 oder 30 Maschinen. So könne man bei Problemen reagieren. Mehdorn wird allerdings wegen Querelen mit dem Aufsichtsrat demnächst seinen Posten verlassen. Mitte März übernimmt Karsten Mühlenfeld, Manager bei Bombardier, die Geschäfte der Flughafengesellschaft. Ihm wünschte Mehdorn "toi, toi, toi". (dpa)

Chrysler: Weiterer Rückruf

Das Drama um defekte Zündschlösser in den USA geht weiter. Chrysler ruft 703 000 Fahrzeuge zurück. Das geht aus Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hervor. Der Zündschlüssel kann während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen, was neben Motor, Servolenkung und Bremskraftverstärker auch die Airbags abschaltet. Chrysler hatte bereits mehrfach Rückrufe wegen des Problems gestartet. Nun müssen die Modelle Dodge Grand Caravan, Chrysler Town and Country sowie Dodge Journey aus den Baujahren 2008 bis 2010 in die Werkstatt. Den Angaben zufolge hatte es einen Unfall gegeben, bei dem aber niemand verletzt wurde. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.