Wirtschaftsnotizen

Rekordwert bei Exporten

Die deutschen Exporteure peilen trotz weltweiter Krisen und anhaltender Unsicherheiten neue Ausfuhrrekorde an. Für das laufende Jahr rechnet der Branchenverband BGA mit einem Exportplus von bis zu 4,5 Prozent auf 1185 Milliarden Euro. Die Einfuhren könnten 2015 laut Mitteilung am Dienstag um bis zu vier Prozent auf 954 Milliarden Euro zulegen. Der von internationalen Partnern kritisierte Außenhandelsbilanzüberschuss Deutschlands werde damit auf 231 Milliarden Euro weiter steigen. (dpa)

Mittelständler angreifbar

Der wachsende Grad an Digitalisierung schafft nicht nur Nutzen, sondern auch neue Einfallstore für Kriminelle. Der wachsende Datenaustausch erhöhe das Risiko für Unternehmen, Opfer von Online-Attacken zu werden, heißt es in einer aktuellen Untersuchung. Laut dem Anbieter von Sicherheitssoftware Symantec waren nach der Finanzbranche vor allem produzierende Unternehmen Ziel von Attacken. Dabei werden wichtige Zielpersonen mit auf sie zugeschnittenen E-Mails angeschrieben, die mit Schadsoftware gespickt sind. Rund 35 Prozent aller Angriffe weltweit zielten dabei auf kleine und mittelständische Unternehmen. Werden sie nicht selbst ausgespäht, werden sie als Einstieg in Großkonzerne genutzt. (dpa)

Mehr Wintergäste

Im Januar ist die Zahl der Übernachtungen in Hotels und anderen großen Beherbergungsbetrieben erneut gestiegen. 22,6 Millionen Übernachtungen bedeuteten ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Januar 2014, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Mit 4,1 Millionen Übernachtungen entfiel davon ein knappes Fünftel auf Gäste aus dem Ausland. 2014 hat die Branche den fünften Übernachtungsrekord in Folge eingefahren. Vor allem ausländische Gäste hatten für das Wachstum gesorgt. (dpa)

ZF steigert Umsatz

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen sieht sich vor dem Kauf des US-Unternehmens TRW Automotive solide aufgestellt. "Aus finanzieller Sicht sind wir für die Übernahme gut vorbereitet", sagte Finanzvorstand Konstantin Sauer am Dienstag in Stuttgart. 2014 habe ZF seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr zudem um neun Prozent auf rund 18,4 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis nach Steuern habe um 45 Prozent auf 672 Millionen Euro zugelegt. ZF übernimmt den US-Zulieferer für 12,4 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen rückt damit unter die größten Autozulieferer weltweit auf. Zusammen kommen ZF und TRW auf rund 30 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigen etwa 138 000 Mitarbeiter weltweit. (dpa)
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