Wirtschaftsnotizen

Verhandlungen gescheitert

Im Tarifkonflikt bei der Postbank um eine Verlängerung des Kündigungsschutzes droht eine Ausweitung des Arbeitskampfes. Die Tarifkommission habe am Donnerstag das Scheitern der Verhandlungen erklärt, teilte Verdi mit. Damit wird das geplante Spitzentreffen von Vorständen der Deutschen Bank, Postbank und Verdi am 27. März zur entscheidenden Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft pocht auf eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020 für die 9500 Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG und die 2700 Mitarbeiter der Postbank AG, Firmenkunden AG und BHW-Gruppe. Hintergrund sind Spekulationen über einen möglichen Verkauf oder Börsengang der Deutsche-Bank-Tochter. (dpa)

New Energy Husum

Die Messe New Energy Husum setzt neben Innovationen aus dem Bereich erneuerbare Energien in diesem Jahr auf Verbrauchertests. Bis zum Sonntag können Besucher verschiedene Elektro-Autos Probe fahren - vom Kleinwagen bis zum Kastenwagen Mercedes Vito E-Cell. "Die

Auch ein von Schülern zum Elektroauto umgebauter Trabant ist auf der New Energy Husum zu sehen. Bild: dpa
Besucher sollen Spaß haben und gleichzeitig erleben, was technologisch bereits möglich ist", sagte Messechef Peter Becker bei der Eröffnung am Donnerstag. Weitere Themen sind energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie erneuerbare Energien. (dpa)

Unter Druck gesetzt

Vodafone hat bei früheren Mahnungen säumige Kunden auf unfaire Weise unter Druck gesetzt. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt und damit einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen das Mobilfunkunternehmen statt gegeben. In dem Verfahren ging es um einen heute nicht mehr verwendeten Hinweis auf eine mögliche Mitteilung an die Kreditauskunftei Schufa, sollte der Kunde nicht bezahlen. Kunden würden dadurch unzulässig unter Druck gesetzt, entschieden die Richter. Demzufolge müssen Unternehmen die rechtlichen Anforderungen für eine Datenübermittlung an die Schufa deutlich machen. Das habe Vodafone nicht getan. (Az.: I ZR 157/13) (dpa)

Lanxess fasst Tritt

Nach einem Absturz in die roten Zahlen und dem Abbau von rund 1000 Stellen schreibt Lanxess wieder schwarze Zahlen. Trotz Belastungen durch die Neuausrichtung erwirtschaftete das Unternehmen 2014 einen Gewinn von 47 Millionen Euro. Das teilte der Spezialchemiekonzern am Donnerstag mit. Das war ein Plus von 204 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Eine geringere Nachfrage und der Preisverfall von Rohstoffen sorgten für einen Rückgang des Konzernumsatzes um 3,5 Prozent auf 8 Milliarden Euro. Vorstandschef Matthias Zachert kündigte angesichts der weltweiten Überkapazitäten in der Kautschuksparte die Schließung der Produktionsanlage in Marl (120 Mitarbeiter) an. (dpa)
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