Wirtschaftsnotizen

Bahn holt sich Geld

In mehreren Verfahren wegen illegaler Preisabsprachen hat die Deutsche Bahn einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 225 Millionen Euro bei Unternehmen eingetrieben, die ihr wirtschaftlichen Schaden zugefügt hatten. Nach Rückzahlungen an den Bund als indirekt Geschädigten sowie nach Abzug der Ausgaben für Anwälte und Wirtschaftsprüfer blieben dem Konzern von dieser Summe vor Zinsen und Steuern 75 Millionen Euro, schrieb die "Wirtschaftswoche". Da sich das Magazin dabei auf vertrauliche Aufsichtsrats-Unterlagen berufe, könne er die Angaben nicht bestätigen, sagte ein Bahn-Sprecher am Samstag. (dpa)

Nicht so häufig per Klick

Leichte Einschnitte, aber insgesamt glänzende Aussichten: Der Online-Handel in Deutschland hat sich trotz anhaltend guter Perspektiven laut einer Studie zuletzt in Teilbereichen etwas abgekühlt. Vor allem bei Schuhen und Bekleidung entschieden sich die Kunden nicht mehr ganz so häufig für das Shopping per Mausklick, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Untersuchung der Beratungsfirma Pricewaterhouse-Coopers (PwC) berichtet. Demnach sank der Anteil der Verbraucher, die Mode und Schuhe vorzugsweise im Netz bestellen, in einer Umfrage binnen Jahresfrist von 46 auf 39 Prozent. Einen schwächeren Rückgang auf höherem Niveau gab es bei Büchern und Musik - hier nahm der entsprechende Anteil von 78 auf 74 Prozent der Befragten ab. Die Autoren der PwC-Analyse betonten, von einer allgemeinen Trendwende beim E-Commerce könne keine Rede sein. Für 2015 rechnet der Fachverband BEVH mit einem Wachstum des Online-Handels von 12 Prozent. (dpa)

Yi-Ko jetzt KRG

Der größte Burger-King-Lizenznehmer Yi-Ko hat sich umbenannt, um nach der finanziellen Schieflage vieler Filialen der Fastfood-Kette in Deutschland einen Neustart zu signalisieren. Das Unternehmen aus Stade firmiere jetzt unter der Bezeichnung KRG Foodservice, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft von Burger King. Die "Wirtschaftswoche" hatte dies vorab gemeldet. Burger King hatte Yi-Ko nach Berichten über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen im November gekündigt. (dpa)
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