Wirtschaftsnotizen

Skoda erweitert Werk

Die Volkswagen-Tochter Skoda baut ihr Werk im nordböhmischen Kvasiny aus. Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka und Vertreter des Autobauers unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung. Der Staat stellt für den Ausbau des Industriegebiets und der öffentlichen Infrastruktur umgerechnet rund 70 Millionen Euro zur Verfügung. Der Skoda-Vorstandsvorsitzende Winfried Vahland sagte, das Unternehmen wolle in Kvasiny in den nächsten drei Jahren 1300 neue Mitarbeiter einstellen. Bei Zulieferern würden weitere 400 Arbeitsplätze entstehen. (dpa)

Drosselung der Produktion

Volkswagen reagiert auf den Einbruch auf dem russischen Automarkt und drosselt die Produktion in seinem Werk in Kaluga. Von April bis Juli werde in der Fabrik südwestlich von Moskau auf eine Viertagewoche umgestellt, teilte der Wolfsburger Konzern am Montag mit. Außerdem würden ab Mai die Zeitverträge von

Volkswagen fährt im Werk Kaluga in Russland die Produktion zurück. Archivbild: dpa
150 Mitarbeitern nicht verlängert, sagte Lilija Leonowa, Sprecherin von VW-Russland, am Montag. Zudem wechselt das Werk ab Mai vom Drei- in den Zweischicht-Betrieb. Mehrere Autobauer haben bereits auf die Krise reagiert: So zieht sich Opel aus Russland zurück. (dpa)

Fusion zweier LBS

Die Landesbausparkassen (LBS) Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen fusionieren. Das teilten die Sparkassenverbände der beiden Länder am Montag mit. "Die stetig steigenden regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie die Auswirkungen der Nullzinspolitik sind große Herausforderungen", hieß es in der Mitteilung. Die Zusammenlegung solle die Zukunftsfähigkeit der beiden Institute stärken. (dpa)
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