Wirtschaftsnotizen

Akademiker gesucht

Bosch will im laufenden Jahr rund 12 000 Akademiker einstellen und damit auch der zunehmenden Vernetzung mit dem Internet Rechnung tragen. "Der Anteil an Software wird weiter zunehmen", sagte Bosch-Arbeitsdirektor Christoph Kübel. Jede dritte der geplanten neuen Stellen soll demnach im IT-Bereich liegen. Bosch will das Geschäft mit der Internet-Vernetzung künftig stark vorantreiben. 2015 liegt die geplante Menge von Akademiker-Neueinstellungen Bosch zufolge ein Drittel über der Planzahl des Vorjahres. Den größten Bedarf hat Bosch derzeit in Indien, gefolgt von China und Deutschland. Hierzulande sind 1200 Neueinstellungen geplant. Im Geschäftsjahr 2014 hatte die Bosch-Gruppe insgesamt rund 290 000 Mitarbeiter. (dpa)

Zuwächse für H&M

Der schwedische Modekonzern H&M ist mit einem satten Gewinnplus in das neue Jahr gestartet. Vom 1. Dezember bis zum 28. Februar legte der Gewinn des Textilriesen um mehr als ein Drittel auf 3,6 Milliarden schwedische Kronen (rund 387,5 Millionen Euro) zu. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mit. Der Umsatz stieg um ein Viertel auf 40,3 Milliarden

Satte Gewinne spornen den Modehändler H&M zu neuen Plänen an. Archivbild: dpa
Kronen. "Wir haben diesen starken Zuwachs trotz unserer langfristigen Investitionen in Bereichen wie Online und IT erreicht, um H&M in Zukunft noch stärker zu machen", erklärte Unternehmenschef Karl-Johan Persson. Mit einer neuen Kosmetik-Linie, dem Ausbau seiner Einrichtungs-Sparte und der Eröffnung von 400 neuen Geschäften weltweit will H&M 2015 in der Erfolgsspur bleiben. Außerdem will der Moderiese mit einer Kollektion aus Bio- oder recycelten Stoffen auf mehr Nachhaltigkeit setzen. (dpa)

Commerzbank muss zahlen

Die Commerzbank muss einer Stiftung wegen einer riskanten Anlageberatung fast 250 000 Euro Entschädigung zahlen. Ein entsprechendes Urteil des Frankfurter Oberlandesgerichts (OLG) ist rechtskräftig. Ein Sprecher der Bank bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Stiftung aus Krefeld (Nordrhein-Westfalen) hatte sich 2001 auf Vermittlung der Commerzbank mit 280 000 Euro an einem geschlossenen Immobilienfonds beteiligt. Ab dem Jahr 2010 flossen die Ausschüttungen nicht mehr wie erwartet. Daraufhin klagte die Stiftung. Während das Landgericht Frankfurt der Commerzbank noch eine "anleger- und objektgerechte Beratung" bescheinigte, urteilte das OLG in zweiter Instanz gegen die Bank: Sie hätte der Stiftung gar nicht zu so einer Anlage raten dürfen, die Verlustrisiken berge. Denn Stiftungen sind verpflichtet, ihr Kapital sicher anzulegen. Zudem verschwieg die Bank nach OLG-Ansicht die Höhe ihrer Provisionen. (dpa)
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