Wirtschaftsnotizen

Unseriöse Jobangebote

Die Arbeitsagentur Suhl warnt vor E-Mails mit unseriösen Jobangeboten. Sie werden bundesweit verschickt. Empfänger sollen im Home-Office in Teilzeit 2800 Euro verdienen können. Um mehr zu erfahren, werden sie aufgefordert, ihre persönlichen Daten an eine E-Mail-Adresse zu senden. Bei Prüfung stellt sich jedoch heraus, dass dahinter eine Domain-Endung steckt, die zum Beispiel aus Brasilien oder der Ukraine stammen. Es handelt sich dabei um Spam-Mails, deren Ziel ist, an Nutzerdaten zu gelangen. Möglicherweise sind sie mit Viren oder Trojanern infiziert. Die Arbeitsagentur rät, solche E-Mails sofort zu löschen. (dpa)

Cook will spenden

Apple-Chef Tim Cook (54) will sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden. Zuvor werde er allerdings noch die College-Ausbildung seines heute zehnjährigen Neffen finanzieren, sagte Cook dem US-Wirtschaftsmagazin "Fortune". Das Magazin schätzt in der am Freitag vorab im Internet veröffentlichten Geschichte, dass Cook Apple-Aktien im Wert von etwa 120 Millionen

Tim Cook. Archivbild: dpa
Dollar halte. Dazu kämen im derzeitigen Wert von 665 Millionen Dollar, die Cook in den kommenden Jahren einlösen kann. Mit der Ankündigung setzt sich Cook deutlich von seinem im Herbst 2011 verstorbenen Vorgänger Steve Jobs ab, der nicht als Großspender in Erscheinung getreten war. Der amtierende Apple-Chef ist für einen bescheidenen und zurückhaltenden Lebensstil bekannt. (dpa)

Postbank: Streiks möglich

Die Postbank steht erstmals in ihrer Firmengeschichte vor einem Arbeitskampf mit flächendeckenden Streiks. Bei einem Spitzentreffen der Vorstände von Deutscher Bank, Postbank und Verdi wurde am Freitag kein Ausweg aus den festgefahrenen Tarifverhandlungen gefunden. Verdi fordert angesichts der unklaren Perspektiven bei der Tochterfirma der Deutschen Bank und anhaltender Spekulationen über eine Neuausrichtung des Privatkundengeschäfts einen Kündigungsschutz bis 2020. Ein Postbank-Sprecher verwies auf frühere Stellungnahmen, dass das Unternehmen keinen Kündigungsschutz gewähren könne. Die Deutsche-Bank-Tochter hat nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Kunden. (dpa)

Air Berlin: Mehr Schulden

Bei der defizitären Fluggesellschaft Air Berlin ist der Schuldenberg größer geworden. Ende 2014 seien es 810 Millionen Euro gewesen, sagte Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer am Freitag. Das waren 14 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Das Eigenkapital liege nach internationalen Bilanzierungsregeln vorläufigen Zahlen zufolge bei minus 400 bis 450 Millionen Euro. Daraus dürfe man aber keine Insolvenzszenarien ableiten, betonte Hüttmeyer. Nach deutschen Rechnungslegungsvorschriften hätten die Air-Berlin-Gesellschaften positives Eigenkapital. (dpa)
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