Wirtschaftsnotizen

Sorge um Bio-Importe

Die geplanten neuen EU-Vorgaben für Bioprodukte dürfen aus Sicht von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) die Einfuhren von außerhalb Europas nicht ausbremsen. "Als größter Bio-Markt in Europa ist Deutschland auf viele Importe aus Drittländern angewiesen", heißt es in einem Schreiben Schmidts an EU-Agrarkommissar Phil Hogan. Vielen Landwirten besonders in Entwicklungsländern böten Bio-Exporte nach Europa zudem wichtige Einkommenschancen, argumentiert Schmidt. Solche gewachsenen Handelsbeziehungen müssten weiter aufrechterhalten werden können. (dpa)

Hohe Strafe für Chrysler

Eine Jury im US-Bundesstaat Georgia hat den Autohersteller Chrysler mit einer hohen Strafe für den Unfalltod eines vierjährigen Kindes zur Rechenschaft gezogen. Das Unternehmen muss der Familie des Jungen 150 Millionen Dollar (137 Millionen Euro) Entschädigung zahlen. Der Junge war 2012 bei einem Auffahrunfall ums Leben gekommen, nachdem der Benzintank im hinteren Teil des Wagens in Flammen aufging. (dpa)

Keine Wende in Konzernen

Auch rund 25 Jahre nach der Wende ist Ostdeutschland in den Dax-Vorstandsetagen erheblich unterrepräsentiert. Nur rund vier Prozent der knapp 200 Top-Manager in den Führungszirkeln der 30 Börsenschwergewichte sind in den neuen Bundesländern geboren. Jeder Fünfte Dax-Vorstand kam in Nordrhein-Westfalen zur Welt. Dahinter folgen mit je rund zwölf Prozent Baden-Württemberg und Bayern. Jeder Vierte Dax-Vorstand kam im Ausland zur Welt. Diese Zahlen gehen aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur und der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX hervor. Demnach erreicht der Frauenanteil in den Vorstandsetagen der 30 Dax-Börsenriesen mehr als 8 Prozent. (dpa)
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