Wirtschaftsnotizen

Ergo steigert Ergebnis

Rückläufige Geschäfte auf dem Heimatmarkt haben 2014 das Wachstum des Versicherungskonzerns Ergo gebremst. Vor allem das Geschäft mit Lebensversicherungen lief in Deutschland angesichts der niedrigen Zinsen schlechter. Auch bei Kranken- sowie Schaden- und Unfallversicherungen gingen die Beitragseinnahmen der Tochter des Rückversicherers Munich Re zurück. Im Ausland glänzte Ergo dagegen mit Wachstum. Unter dem Strich konnte der Versicherer die Betragseinnahmen um 0,3 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro steigern. Das Konzernergebnis erhöhte sich - unter anderem durch Sondereffekte wie Steuerrückzahlungen - um gut 42 Prozent auf 620 Millionen Euro. (dpa)

Ein Euro im Monat weniger

Erstmals seit 15 Jahren ist der Strompreis für deutsche Haushalte leicht gesunken. Ein Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahle derzeit rund 84 Euro im Monat für Strom, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

Der Strompreis ist leicht gesunken. Archivbild: dpa
am Donnerstag in Berlin mit. Im Vorjahr seien es 85 Euro im Monat gewesen. Im Jahr 2000 zahlte ein Durchschnittshaushalt mit 3500 Kilowattstunden Verbrauch nur 40,66 Euro im Monat für Strom. Rund 52 Prozent des Strompreises machen heute Steuern und Abgaben aus. Verbraucherschützer kritisieren aber, dass Versorger die dank mehr Solar- und Windstrom gesunkenen Einkaufspreise nur unzureichend an die Kunden weitergeben würden. (dpa)

99 neue Beteiligungen

Die BayBG (Bayerische Beteiligungsgesellschaft) hat sich im Geschäftsjahr 2013/2014 bei 99 Unternehmen (Vorjahr: 93) mit 41,7 Millionen Euro (Vorjahr: 44,1 Millionen Euro) neu mit Kapital engagiert. Das teilte die BayBG, zu deren Gesellschaftern die LfA Förderbank Bayern, Sparkassen, Privat- und Genossenschaftsbanken sowie Kammern und Verbände zählen, am Donnerstag mit. Die Zahl der Beteiligungsunternehmen sei damit auf 497 (Vorjahr: 481) gestiegen. In der Oberpfalz ist die BayBG derzeit bei 33 Unternehmen aller Branchen engagiert. (bm)

Produktion ausgesetzt

Der Lkw-Bauer MAN hat wegen der Krise in Russland seine Produktion in dem Land ausgesetzt. Einen Bericht des "Handelsblatt" bestätigte ein Unternehmenssprecher. Laut "Handelsblatt" war die Fertigung am Standort Sankt Petersburg am 1. März angehalten worden. Wie es weiter heißt, soll die Produktion bis 12. Mai ausgesetzt werden. Mit der Absatzkrise hat nicht nur MAN zu kämpfen. VW hat in seinem Werk bei Moskau auf die Vier-Tage-Woche umgestellt, General Motors will seine Tochter Opel zum Jahresende aus Russland abziehen. Die Hersteller befürchten, dass der Absatzmarkt nach dem Einbruch des Ölpreises und durch die Sanktionen des Westens wegen des Ukraine-Konfliktes weiter schrumpfen wird. (dpa)
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