Wirtschaftsnotizen

BMW: Kräftiges Absatzplus

Im März hat BMW beim Absatz deutlich zugelegt. Weltweit seien 232 556 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die Kunden ausgeliefert worden, teilte der Autobauer am Dienstag in München mit. Das seien 9,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im ersten Quartal legten die Verkäufe um 8,1 Prozent auf 526 669 Fahrzeuge zu. Dies sei das stärkste erste Quartal aller Zeiten gewesen, erklärte Vertriebschef Ian Robertson. Getrieben war der Zuwachs vor allem vom Modellwechsel beim Kleinwagen Mini, dessen Absatz im März um fast 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat in die Höhe schnellte. Von der Kernmarke BMW verkaufte der Autobauer gut 5 Prozent mehr Fahrzeuge. (dpa)

Plattform zur Industrie 4.0

Ein Verbund von 150 Experten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaften soll einen Fahrplan in die neue industrielle Produktion erarbeiten. Das zukunftsträchtige Thema werde so praxisorientiert neu ausgerichtet, teilte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Dienstag zum Startschuss der Plattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe mit. Zusammen mit Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) wird sich der SPD-Chef die Leitung der Plattform mit Spitzen aus Industrie, IG Metall und Fraunhofer-Gesellschaft teilen. Die Teilnehmer von Arbeitsgruppen befassen sich mit Themen wie Standardisierung, Forschung und Sicherheit sowie Recht, Arbeit und Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse sollen bis zum Jahresende vorgestellt werden. (dpa)

Areva stärkt Erlangen

Der französische Atomkraftwerkbauer Areva prüft eine Schließung seines Standorts in Offenbach mit rund 700 Mitarbeitern. Das Unternehmen habe begonnen, mit den Sozialpartnern eine Verlagerung der Aktivitäten an die Standorte Erlangen und Karlstein bis spätestens Mitte 2016 zu diskutieren, teilte Areva am Dienstag mit. "Areva muss wettbewerbsfähiger werden, um sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen", betonte Stefan vom Scheidt, Sprecher der Geschäftsführung in Deutschland. Der Konzern hatte 2014 Verluste in Rekordhöhe verbucht. Das staatlich kontrollierte Unternehmen musste ein Minus von mehr als 4,8 Milliarden Euro hinnehmen. (dpa)
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