Wirtschaftsnotizen

Ermahnung aus den USA

US-Finanzminister Jack Lew hat Deutschland erneut zu deutlich mehr öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur aufgerufen. Die Bundesrepublik werde in diesem Jahr einen Handelsbilanzüberschuss von 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erzielen und müsse die Nachfrage im Inland ankurbeln, sagte Lew am Samstag bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington laut einer Mitteilung. (dpa)

Streik bei der Postbank

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank steht ein flächendeckender Streik bevor. Wie die Gewerkschaft Verdi am Sonntag mitteilte, haben 94,8 Prozent ihrer Mitglieder in der Urabstimmung für einen unbefristeten Streik gestimmt. Zuvor hatte es immer wieder Warnstreiks gegeben, unter anderem am Freitag in Cham, Schwandorf, Weiden, Amberg, Grafenwöhr, Tirschenreuth und Sulzbach Rosenberg. Gewerkschaftssekretär Harry Roggow deutete an, das "Filialgebiet Ostbayern" könne "zeitnah" wieder betroffen sein. (dpa/üd)

Bosch wächst in China

Der Autozulieferer und Technikkonzern Bosch hat seinen Umsatz in China im vergangenen Jahr kräftig um 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro steigern können. Trotz der etwas schwächeren Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft sieht Geschäftsführer Peter Tyroller auch künftig weiter gute Wachstumschancen. Die gesamte Asien-Pazifik-Region bleibe "ein wichtiger Wachstumsmotor" für Bosch, sagte Tyroller am Sonntag vor Beginn der Automesse in Shanghai. (dpa)

Huber: Piëch bleibt

Volkswagen-Aufsichtsrat Berthold Huber hat Spekulationen über einen Rücktritt von VW-Chefkontrolleur Ferdinand Piëch zurückgewiesen. "Zur aktuellen Diskussion stelle ich klar: Es gibt keinen Grund, den Rücktritt von Dr. Piëch zu betreiben. Die Arbeitnehmer haben zum wiederholten Male erklärt, dass wir die Kombination zweier starker Persönlichkeiten an der Spitze von Volkswagen schätzen", sagte der ehemalige IG-Metall-Chef. Ähnlich hatte sich bereits VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh geäußert. (dpa)
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