Wirtschaftsnotizen

SiC Processing startet neu

Neues Kapitel für SiC Processing: Der Insolvenzverwalter der Holding mit Sitz in Hirschau, hat die Geschäftsanteile der nicht insolventen Tochter SiC Processing (Deutschland) GmbH aus Bautzen sowie den Geschäftsbetrieb der Forschungs- und Entwicklungsabteilung verkauft. Käufer sind zwei Konsortien des sächsischen Mittelstandes: die Elbflorenz Invest GmbH und die Liquidium Technologie GmbH. Damit sollen die 80 Arbeitsplätze in Bautzen gesichert sein. Die verbliebenen zwei Stellen in Hirschau sind von dem Verkauf nicht betroffen. Die Hirschauer Konzernholding hatte im Dezember 2012 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. (upl)

Schuldscheindarlehen

Nabaltec hat ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 70,0 Millionen Euro begeben und verbesserte Konditionen für die weitere Finanzierung des Unternehmens gesichert. Die Emission des Schuldscheins erfolgte laut Mitteilung vom Dienstag in unterschiedlichen Tranchen mit Laufzeiten von fünf und sieben Jahren mit variabler Verzinsung. Es sei auch eine Zinssicherung abgeschlossen worden, teilte das Schwandorfer Spezialchemie-Unternehmen weiter mit. Mit dem Geld sollten unter anderem anstehende Projekte finanziert sowie das Ergebnis verbessert werden. In diesem Zusammenhang hat Nabaltec unter anderem ein Bankdarlehen in Höhe von fünf Millionen Euro vorzeitig zurückgeführt. (nt/az)

Scherdel nominiert

Der Wirtschaftsverband "Die Familienunternehmer" hat die Nominierten für den Bayerischen Familienunternehmerpreis bekanntgegeben. In der Kategorie Nachhaltigkeit wurde die Scherdel GmbH nominiert, die mit dem Hauptsitz in Marktredwitz, weltweit an 29 Standorten, 4600 Mitarbeitern beschäftigt. Die Jury des Verbands war vor allem von der nachhaltigen und langfristig orientierten Ausrichtung der Firma beeindruckt. 1889 als Drahtzieherei für Klaviersaiten gegründet, ist die Scherdel GmbH mittlerweile ein Automobilzulieferer sowie Maschinen- und Werkzeugbauer. Der Preis wird am 26. Juni vergeben. (nt/az)

Hintergrund Weltweit führender Systemanbieter

Teunz/Wels. (cf) Die TGW Logistics Group mit Stammsitz im oberösterreichischen Wels gilt als der weltweit führende Systemanbieter von automatisierten und schlüsselfertigen Logistiklösungen. Das 1969 gegründete Unternehmen mit insgesamt 2300 Mitarbeitern (davon 1200 in Wels und 250 in Teunz) widmet sich international der innerbetrieblichen Logistik, von kleinen Fördertechnik-Anwendungen bis zu komplexen Logistikzentren. Kunden sind u. a. Adidas, H&M, Esprit, Jack Wolfskin, Bentley, Amazon oder Kärcher.

Das Wachstum ist beeindruckend. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2013/14 rund 371 Millionen Euro; für 2014/15 werden etwa 450 Millionen Euro erwartet, was eine Steigerung von mehr als 20 Prozent bedeuten würde. An Aufträgen werden sogar 500 Millionen Euro prognostiziert (plus 16 Prozent). In Wels sind deshalb eine Erweiterung der Produktionsfläche von aktuell 27 000 Quadratmeter um zusätzliche 10 000 Quadratmeter und neue Bürogebäude geplant.
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