Wirtschaftsnotizen

Minus bei Greiffenberger

Die Greiffenberger AG mit ihrer Antriebstechnik-Tochter ABM (Marktredwitz) hat am Montag ihre im März veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 bestätigt. Laut Mitteilung hat die Unternehmensgruppe demnach einen Umsatz von 152,2 Millionen Euro erreicht - ein Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei 9,4 Millionen Euro (Vorjahr: 12,6 Millionen Euro) und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 2,4 Millionen Euro (6,0 Millionen Euro). (nt/az)

Solarworld legt zu

Der Solarmodul-Hersteller Solarworld schreibt trotz eines guten US- und Exportgeschäfts insgesamt noch immer rote Zahlen. Am Ende des ersten Quartals 2015 stand ein operativer Verlust von 8 Millionen Euro, wie das Bonner Unternehmen am Montag bei der Vorlage erster Eckdaten mitteilte. Im Gesamtjahr will Solarworld früheren Angaben zufolge wieder einen Betriebsgewinn erwirtschaften. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen im laufenden Geschäft noch ein Plus von 127 Millionen Euro verbucht. Dies lag aber vor allem daran, dass das ehemalige Bosch-Solargeschäft nach der Übernahme durch Solarworld erstmals in die Bilanz eingeflossen war. (dpa)

Russland bremst Stihl

Der Motorsägenhersteller Stihl bleibt trotz eines Dämpfers wegen der Russlandkrise für 2015 optimistisch. Er erwarte für das laufende Jahr trotzdem moderates Wachstum, sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora am Montag bei einer Pressekonferenz in Waiblingen. Schon im ersten Quartal habe Stihl ein Umsatzplus verbucht. Die Absatzplanung für Russland sei aber deutlich nach unten korrigiert worden. 2014 hatte Stihl vor allem dank guter Verkäufe in Nordamerika seinen Umsatz um 5,9 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro steigern können. In allen wichtigen Märkten außer Russland habe Stihl eine positive Entwicklung verzeichnet. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen nicht. (dpa)
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