Wirtschaftsnotizen

Karl Arnold tritt zurück

Kreishandwerksmeister Karl Arnold tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Wie der 68-Jährige am Dienstagabend erklärte, gehe er davon aus, dass sich rasch ein Nachfolger an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz finde und nun ein Jüngerer zum Zuge kommt. Arnold ist Schreinermeister und Inhaber einer Möbelmanufaktur in Luhe-Wildenau (Kreis Neustadt/WN). Seit November 2005 ist er Kreishandwerksmeister. (nt/az)

Kickstarter auf Deutsch

Die Finanzierungsplattform Kickstarter bekommt eine deutsche Version. Sie soll am 12. Mai freigeschaltet werden, wie die US-Firma am Dienstag ankündigte. Projekte aus Deutschland können künftig in Euro finanziert und in deutscher Sprache präsentiert werden. Bei Kickstarter können Erfinder, Künstler oder Startups Geld bei Internetnutzern für ihre Ideen sammeln. Seit 2009 kamen so nach Angaben des Unternehmens 1,5 Milliarden Dollar für rund 83 000 Projekte zusammen. (dpa)

MAN in roten Zahlen

Der Einbruch auf Brasiliens Lastwagen-Markt hat MAN in den ersten drei Monaten 2015 schwer getroffen. Weil sich die Verkaufszahlen in Südamerikas größter Volkswirtschaft halbierten, fuhr die VW-Tochter unter dem Strich 12 Millionen Euro Verlust ein, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Lastwagen- und Maschinenbauer noch 25 Millionen Euro verdient. Immerhin konnten bessere Geschäfte in Europa den Konzernumsatz etwa stabil halten. Er ging nur um zwei Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zurück. (dpa)

Mehr Geld für Kraftwerke

Das kurzfristige Hoch- oder Herunterfahren von Kraftwerken zur Sicherung der Stromnetzstabilität in Deutschland muss künftig besser honoriert werden. Es reiche nicht, den Energiekonzernen nur ihre Kosten etwa für Brennstoffe zu erstatten, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am Dienstag. Es müssten weitere Kosten und zum Beispiel entgangene Gewinnmöglichkeiten ersetzt werden. 25 Kraftwerksbetreiber hatten gegen die knapp bemessenen Vorgaben der Bundesnetzagentur geklagt. Das OLG hob diese Vorgaben nun auf. Beschwerde beim Bundesgerichtshof dagegen ist aber noch möglich. (dpa)

Baur setzt auf Internet

Der zum Otto-Konzern gehörende Versandhändler Baur hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um ein Prozent auf 674 Millionen Euro leicht steigern können. Das teilte die Gruppe am Dienstag im oberfränkischen Weismain mit. Das klassische Kataloggeschäft spielt bei Baur im Vergleich zum Internethandel seit einigen Jahren eine immer schwächere Rolle. "Der Online-Anteil von Baur wächst weiter stetig und liegt mittlerweile deutlich über 80 Prozent", sagte Albert Klein, Sprecher der Geschäftsführung. (dpa)
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