Wirtschaftsnotizen

Neue IHK-Spitze in Weiden

Florian Rieder hat an der Universität Regensburg Politikwissenschaft und Volkswirtschaft studiert. Ab sofort übernimmt der 39-Jährige die Geschäftsführung des IHK-Gremiums Weiden und die Leitung der dortigen IHK-Geschäftsstelle. Sie betreut in der gesamten Nordoberpfalz rund 14 000 Mitgliedsunternehmen. Rieder löst damit den langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Eck ab, der - so Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes - "seine Tätigkeit bis auf Weiteres aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben kann". Das gab Dr. Helmes bei einem Pressegespräch am Montag in Weiden bekannt. Unter dem Stichwort "IHK vor Ort" kündigte Dr. Helmes außerdem die verstärkte Präsenz in der Fläche an. Geplant sind zwei neue Geschäftsstellen in Kelheim und Schwandorf. Als Schwerpunkte für die Zukunft nannten Rieder und Helmes außerdem die Themenbereich Digitalisierung, e-Commerce, E-Business und IT-Kompetenz. (ps)

Top-Dienstleister Timecraft

Timecraft gehört erneut zu den besten Personaldienstleistern Deutschlands. Dies ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus im aktuellen 130 Seiten starken Karriere-Spezial. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Nürnberg und weiteren elf Standorten unter anderem in Regensburg und Marktredwitz wurde dabei von Personalabteilungen und Kandidaten beurteilt. Dabei schaffte es der Spezialist für Zeitarbeit, Personalvermittlung und On-Site-Management wie 2014 auf die Liste der 185 besten Dienstleister der Branche. (tos)

Piloten: Keine Entscheidung

Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Piloten hat die Vereinigung Cockpit noch nicht über das vom Unternehmen unterbreitete Angebot einer Gesamtschlichtung entschieden. In dieser Frage müsse die Konzerntarifkommission beraten, sagte am Montag ein Sprecher der Gewerkschaft in Frankfurt. Ein Termin stehe nicht fest. Am Mittwoch hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Piloten die lange von ihnen verlangte Gesamtschlichtung zu allen offenen tariflichen Fragen angeboten. Bislang haben die Piloten bereits zwölf Mal gestreikt. (dpa)

Mercedes: Arbeiter klagen

Nach spontanen Arbeitsniederlegungen wegen angekündigter Auslagerungen im Dezember hatten über 750 Mercedes-Mitarbeiter in Bremen Abmahnungen bekommen. Jetzt wollen die Betroffenen dagegen klagen. In der nächsten Woche werde eine Klage für 30 Beschäftigte beim Bremer Arbeitsgericht eingereicht", sagte Rechtsanwalt Benedikt Hopmann am Montag. "Es geht um das Streikrecht." Den Beschäftigten wurde vorgeworfen, die Arbeit unterbrochen und nicht wieder aufgenommen zu haben. Dadurch habe es Produktionsausfälle gegeben. (dpa)
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