Wirtschaftsnotizen

Warentest steigert Ergebnis

Mehr Einnahmen übers Internet und mit Lizenzen für Werbung mit ihren Testsiegeln haben der Stiftung Warentest 2014 zu einem Überschuss von 1,9 Millionen Euro verholfen. Das teilte Stiftungsvorstand Hubertus Primus am Dienstag in Berlin mit. 2013 hatte der Überschuss 1,0 Millionen Euro betragen. Der Umsatz stieg verglichen mit 2013 leicht von 40,5 Millionen auf 40,9 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch 3,6 Millionen Euro für Test-

Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest. Bild: dpa
berichte im Internet. Das sind 8,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zusätzliche Erträge von rund 3,4 Millionen Euro, die in der Bilanz nicht unter die Umsätze fallen, erzielte die Stiftung mit ihrem 2013 eingeführten Logo-Lizenzsystem. Seitdem müssen Produktanbieter dafür bezahlen, wenn sie mit einem guten Testergebnis und dem Logo der Warentester werben wollen. (dpa)

Inflationsrate steigt

Der Aufwärtstrend bei den Verbraucherpreisen setzt sich im Euro-Gebiet fort. Die jährliche Inflationsrate erreichte im April 0,0 Prozent nach minus 0,1 Prozent im Vormonat. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit und bestätigte damit ihre Schätzung von Ende vergangenen Monats. Grund für die Entwicklung sind die weniger rasch fallenden Energiepreise. Rechnet man Energie und Lebensmittel heraus, lag die Rate im April stabil bei 0,6 Prozent. (dpa)

Frust über Strategie

Der langjährige Privatkundenchef der Deutschen Bank, Rainer Neske, gibt nach übereinstimmenden Medienberichten aus Frust über die neue Strategie des Konzerns auf. Der 50-Jährige verhandele über die Auflösung seines Vertrages, berichteten "Handelsblatt" und "Spiegel Online". Neske gilt als erbitterter Gegner der beschlossenen Trennung von der Postbank. Die Bank wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Der Bruch von Neske mit den beiden Co-Vorstandschefs

Rainer Neske. Archivbild: dpa
Anshu Jain und Jürgen Fitschen kommt nicht überraschend. Als der Vorstand im April den künftigen Kurs beschloss, soll er als einziger dagegen gestimmt haben. Dass die Postbank abgestoßen werden soll und die Deutsche Bank zudem gut jede vierte eigene Filiale schließen will, schwächt Neskes Geschäftsbereich. Der Diplom-Informatiker arbeitet seit rund 25 Jahren für die Deutsche Bank und sitzt seit April 2009 im Vorstand. (dpa)
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