Wirtschaftsnotizen

Nabaltec legt zu

Die Nabaltec AG (Schwandorf) hat am Dienstag ihren Quartalsbericht veröffentlicht und die vorläufigen Zahlen bestätigt. Das Unternehmen habe die gute Entwicklung aus dem Vorjahr fortsetzen können, hieß es in einer Mitteilung. Der Konzernumsatz lag demnach im ersten Quartal 2015 bei 38,8 Millionen Euro und damit 5,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Gegenüber dem vierten Quartal 2014 meldet das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 14,8 Prozent. Beim operativen Ergebnis (Ebit) steht im Vergleich zum ersten Quartal 2014 ein deutliches Plus von 60 Prozent auf 4,8 Millionen Euro. (nt/az)

Varoufakis will Schwarzgeld

Das pleitebedrohte Griechenland will Inhaber von Schwarzgeldkonten mit einem Straferlass locken. Wer das Geld noch anmeldet, könnte es retten, betonte Finanzminister Gianis Varoufakis vor Journalisten in Athen am Dienstag. Geld von Auslandskonten soll einmalig mit 15 und von Inlandskonten mit 30 Prozent besteuert werden. Griechenland hat zudem staatliche Institutionen und öffentlich-rechtliche Betriebe aufgefordert, ihre Reserven an die Zentralbank zu überweisen. Es gehe um mehr als 1000 Einrichtungen, darunter Museen, archäologische Stätten und auch TÜV-Stellen, berichtete der staatliche Rundfunk. (dpa)

Yuan darf wachsen

China hält seine Landeswährung Renminbi Yuan nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht mehr künstlich klein. Der Wechselkurs habe sich im vergangenen Jahr so entwickelt, dass nun nicht mehr von einer Unterbewertung gesprochen werden könne, sagte der zuständige IWF-Vizedirektor Markus Rodlauer am Dienstag in Peking. Nach einer Auswertung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat der reale effektive Wechselkurs des Yuan in den vergangenen fünf Jahren um 33 Prozent zugelegt. Peking war von seinen westlichen Handelspartnern und vom IWF seit langem vorgeworfen worden, den Wechselkurs künstlich niedrig zu halten, um sich Handelsvorteile zu verschaffen. (dpa)

Amazon unter der Lupe

Die EU-Kommission setzt ihr Prüfverfahren gegen den Onlineversandhändler Amazon wegen unlauterer Steuervorteile fort - trotz der geänderten Steuerpraxis des US-Konzerns. "Diese Änderungen betreffen nicht die laufende Prüfung, bei der es darum geht, ob Amazon in der Vergangenheit Steuervorteile erhalten hat", sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. "Das Verfahren läuft und wird weitergehen." Im Oktober 2014 hatte die EU-Kommission begonnen, die von Amazon in Luxemburg gezahlte Körperschaftssteuer unter die Lupe zu nehmen. Der Vorwurf lautet, Luxemburg habe Amazon unlautere Steuervorteile gewährt. (dpa)
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