Wirtschaftsnotizen

Neue Firmenzentrale

Die Hans Wagner GmbH, Spezialist für Metzgerei- und Gastronomiebedarf aus Amberg, baut in der Vils-Stadt eine neue Firmenzentrale. Das teilte Geschäftsführer Markus Wagner mit. Grund für den Neubau sei der erhöhte Platzbedarf. Mit dem Bau könne im Frühjahr 2016 begonnen werden. Das Investitionsvolumen liege bei etwa vier Millionen Euro. Das Unternehmen (rund 50 Mitarbeiter, Jahresumsatz 13,5 Millionen Euro) beliefert Kunden in ganz Nordbayern unter anderem mit Käse- und Wurstspezialitäten, anderen Lebensmitteln sowie Verpackungen. (nt/az)

Europäisches Netz

Nach der Fusion zum größten deutschen Fernbus-Anbieter beschleunigt Mein-Fernbus/Flixbus die Expansion in Europa. Das gemeinsame Netz mit gut 200 Linien soll in diesem Jahr um 60 bis

André Schwämmlein. Bild: dpa
70 internationale Linien wachsen, der grenzüberschreitende Umsatz werde vervier- oder verfünffacht, kündigte Geschäftsführer André Schwämmlein am Dienstag in Berlin an. Erstmals gibt es auch rein ausländische Verbindungen, zunächst zwischen Amsterdam, Brüssel und Paris. Der deutsche Marktführer hat besonders Frankreich im Blick, wo es Pläne gibt, den Markt für nationale Fernbus-Verbindungen freizugeben. Das Unternehmen firmiert im Ausland nur unter der Marke Flixbus. Auch andere deutsche Bus-Unternehmen fahren ins Ausland. Finanziert wird das Wachstum unter anderem durch den Einstieg den Investors General Atlantic zu Jahresbeginn. Schwämmlein wollte sich nicht dazu äußern, ob Mein-Fernbus/Flixbus schon schwarze Zahlen schreibt. (dpa)

Beck's-Chef: Alkohol-Fahrt

Wegen eines Autounfalls unter Alkoholeinfluss Ende April muss der Deutschland-Chef des Brauereikonzerns Anheuser-Busch Inbev (unter anderem Beck's), Till Hedrich, seinen Posten räumen. Alkohol am Steuer sei mit der Firmenleitlinie nicht vereinbar, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Die "Getränkezeitung" hatte zuvor berichtet, dass sich der Konzern und der 44-Jährige mit sofortiger Wirkung getrennt hätten. Hedrich hatte die Führung der Deutschlandzentrale in Bremen erst zu Jahresbeginn übernommen. (dpa)

Tabakkonzerne verurteilt

Weil sie Raucher nicht ausreichend über Gesundheitsrisiken informiert haben sollen, sind in Kanada drei Tabakkonzerne zu milliardenschweren Entschädigungen verurteilt worden. Ein Gericht verdonnerte die Firmen JTI-Macdonald, Rothmans, Benson & Hedges (RBH) sowie Imperial Tobacco Canada, eine Tochter von British American Tobacco (BAT), zu einer Zahlung von über 15 Milliarden kanadischen Dollar (11 Milliarden Euro) an Betroffene. Das oberste Gericht der Provinz Quebec entschied damit einen fast 17-jährigen Rechtsstreit, in dem knapp eine Million Kanadier wegen Gesundheitsschädigungen geklagt hatten. Die Konzerne kündigten an, sich gegen das Urteil wehren zu wollen. (dpa)
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