Wirtschaftsnotizen

Bahnkunden aufgepasst

Wer eine vermeintliche Mail der Deutschen Bahn bekommt, die zum Beantragen einer "Identifizierungskarte" auffordert, sollte sie umgehend löschen. Die Bahn warnt vor dieser und ähnlichen Mails mit dem Absender info@bahn.de. Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch, bei dem persönliche Daten und Bezahlinformationen wie Kreditkartendaten ausgespäht werden sollen. Die angesprochene Identifizierungskarte gibt es laut Bahn nicht. Die Mail ist im Bahn-Layout gestaltet. Die Ansprache erfolgt namentlich und mit dem richtigen Geschlecht. Um Empfänger zum Anklicken des Links in der Mail zu animieren, wird mit einer kostenlosen Bahncard geworben. Die Adressen der Bahnkunden haben die Absender auf illegalem Weg erhalten, teilt die Bahn weiter mit. (dpa)

Rückruf für Lautsprecher

Apple hat sich mit dem Kauf des Kopfhörer-Spezialisten Beats auch eine Rückrufaktion eingehandelt. Beim Lautsprecher Beats Pill XL könnten die Batterien überhitzen, so dass Feuergefahr drohe, erklärte Apple. Das Modell kam Ende 2013 auf den Markt und ist an dem "b" auf dem Lautsprechergrill und den Worten "beats pill XL" auf dem Griff erkennbar. (dpa)

Vollständige Privatisierung

Im Kampf gegen das Staatsdefizit will die britische Regierung die staatliche Post Royal Mail ganz privatisieren. Mit dem Verkauf der Aktien im Wert von 1,5 Milliarden Pfund (rund zwei Milliarden Euro), die der Staat noch an dem Unternehmen hält, soll noch in diesem Jahr begonnen werden. "Es ist der richtige Schritt für die Royal Mail, die Unternehmen

Ab die Post: Die britische Regierung will sich ganz von der Royal Mail trennen. Bild: dpa
und Familien, die davon abhängig sind und wichtig für die Steuerzahler", erklärte der britische Finanzminister George Osborne am Donnerstag. Die Royal Mail war 2013 an die Börse gebracht worden. Der Staat hatte 30 Prozent an der Post behalten. Kritiker hatten der Regierung vorgeworfen, die Aktien bei der Teilprivatisierung verscherbelt zu haben. Ein Parlamentsausschuss rechnete später aus, der Staat habe eine Milliarde Pfund (1,25 Milliarden Euro) an Steuergeldern verschenkt. (dpa)

Instagram: Mehr Werbung

Nutzer der Fotoplattform Instagram werden vermutlich bald mehr Werbeanzeigen zwischen den Fotos ihrer Kontakte sehen. Die Foto-App weitet ihr Werbeprogramm aus. Das kündigte die Facebook-Tochter auf einem Blog für Firmenkunden an. Anzeigen sollen künftig genauer auf die Nutzer zugeschnitten werden. Dazu will Instagram zusätzlich zu Alter, Geschlecht und Aufenthaltsort auch Informationen über Interessen seiner Nutzer auswerten. Dazu zählen auch Informationen aus den Facebook-Profilen der Nutzer. (dpa)
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