Wirtschaftsnotizen

Liebherr: Gewinneinbruch

Der Baumaschinen- und Kühlgeräte-Hersteller Liebherr (weltweit 40 800 Mitarbeiter) hat unter anderem wegen Rückschlägen in der Bergbausparte im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Ergebnis sei 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 48 Millionen Euro auf 316 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern am Montag im schweizerischen Bulle mit. Der Umsatz ging um 1,6 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zurück. (dpa)

EU-Kommission prüft

Die EU-Kommission will deutsche Steuerregelungen für Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen. Die Behörde forderte nach eigenen Angaben ausgewählte Steuervorbescheide an. Dies sind Erklärungen von Steuerbehörden an Unternehmen, die im Vorhinein festlegen, wie die Unternehmenssteuer zu berechnen ist und welche Steuervorschriften angewendet werden. Luxemburg war wegen solcher Bescheide in den Verdacht geraten, internationalen Großkonzernen wie Amazon unfaire Vorteile einzuräumen. Ähnliche Anfragen gingen am Montag auch an 14 weitere Mitgliedstaaten. (dpa)

Manipulationsverdacht

In den USA könnte stehen einem Zeitungsbericht zufolge Banken im Verdacht, den Handel mit US-Staatspapieren manipuliert zu haben. Das Justizministerium habe entsprechende Untersuchungen eingeleitet, meldete die "New York Post" am Montag. Mögliche Absprachen könnten zulasten der US-Steuerzahler gegangen sein. Bislang gebe es jedoch nur einen Anfangsverdacht, der sich gegen keine konkrete Bank richte, heißt es in dem Bericht. Ein Ministeriums-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. (dpa)
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