Wirtschaftsnotizen

Maggi: Falscher Geflügelfond

Der Lebensmittelhersteller Maggi ruft einen fälschlicherweise als Geflügelfond etikettierten Gemüsefond zurück. Betroffen von dem Rückruf sind flüssige Fonds im 380-Milliliter-Glas mit dem Haltbarkeitsdatum "03 2016" und dem Herstellcode "L50 720 753", wie der Konzern Nestlé Deutschland, zu dem die Marke gehört, am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Die Gläser seien wegen eines Fehlers in der Produktion nur auf dem Deckel korrekt beschriftet worden, hieß es. Gefährlich werden könnte die Verwechslung für Verbraucher, die gegen Sellerie allergisch sind - dieser ist nämlich in dem Gemüsefond enthalten. (dpa)

Erlöse mit Kundendaten

Auf der Suche nach neuen Erlösquellen will die Lufthansa mit den Daten ihrer Fluggäste Geld verdienen. Lufthansa-Finanzvorstand Simone Menne sagte, Fliegen allein bringe es nicht mehr: "Nach Umsatz sind wir der größte Luftfahrt-Konzern der Welt. Aber die Märkte bewerten Google, Whatsapp nach ganz anderen Maßstäben - nur dank der Daten, die sie generieren." Ein Lufthansa-Sprecher sagte, es gehe nicht darum, Daten zu verkaufen. Geplant sei, den Kunden Zusatzangebote zu machen - auf freiwilliger Basis. (dpa)

Sicherheitslücke bei BMW

Erst in einem zweiten Anlauf ist es dem Autokonzern BMW nach eigener Darstellung gelungen, eine Sicherheitslücke an vielen Fahrzeugen mit dem sogenannten Connected-Drive-System zu schließen. Der ADAC hatte Anfang des Jahres entdeckt, dass sich Modelle von Hackern mit einem Handy öffnen lassen. Insgesamt waren 2,2 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce betroffen gewesen. Nach Darstellung des ADAC ist die "Sicherheitslücke an den Elektrofahrzeugen" aber noch nicht gänzlich geschlossen. Erst in der vergangenen Woche sei es den Technik-Experten des ADAC gelungen, "zum wiederholten Male von außen auf Fahrzeuge" zuzugreifen. (dpa)
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