Wirtschaftsnotizen

Umbau und Expansion

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) will den Umsatz binnen fünf Jahren etwa um ein Viertel auf 100 Milliarden Euro erhöhen. Das sagte Schwarz-Chef Klaus Gehrig dem "Manager Magazin". Der Supermarkt-Betreiber hatte 2014 einen Umsatz von knapp 80 Milliarden Euro. Zudem sollen Lidl-Märkte vergrößert und modernisiert werden. Für 2018 ist die Eröffnung erster Standorte des Discounters in den USA geplant. Für die Kaufland-Warenhäuser sei zudem "eine massive Umstrukturierung in Deutschland" vorgesehen, sagte Kaufland-Chef Frank Lehmann dem Blatt. Dort setze man auf Kostensenkungen und ein gestrafftes Sortiment. (dpa)

DPV schließt sich Verdi an

Nach einer Urabstimmung unter ihren Mitgliedern hat die Kommunikationsgewerkschaft DPV ab heute zu einem unbefristeten Ausstand bei der Post aufgerufen. Dabei würde die Anzahl der Streikenden in der Zustellung und in den Briefzentren Schritt für Schritt erhöht. Die zum Beamtenbund gehörende DPV ist kleiner als Verdi, verlangt aber wie diese unter anderem die Rückführung der Beschäftigten aus den regionalen Paketgesellschaften in den Mutterkonzern. (dpa)

MAN vor Stellenabbau

Der Lastwagenbauer MAN verhandelt auch über einen möglichen Stellenabbau. Nach Informationen der dpa geht es dabei um eine Größenordnung von 1000 bis 2000 Arbeitsplätzen. Ein MAN-Sprecher in München wollte am Donnerstag die Informationen nicht kommentieren. MAN

Beim Lkw-Hersteller MAN ist ein Abbau von Arbeitsplätzen im Gespräch. Archivbild: dpa
hatte im März angekündigt, ein bestehendes Sparprogramm in der Lkw-Sparte auf den gesamten Konzern auszudehnen. Einen Stellenabbau hatte der Konzern damals ausdrücklich nicht ausschließen wollen. Betriebsbedingte Kündigungen sind aber demnach kein Thema. Denkbar ist etwa, dass betroffenen Mitarbeitern andere Stellen innerhalb des VW-Konzerns angeboten werden. (dpa)

Sicherheitslücken

Experten haben Sicherheitslücken in Smartphones von Apple und Samsung entdeckt. Beim I-Phone von Apple ermöglicht eine Schwachstelle im Betriebssystem iOS von einer App aus auf vertrauliche Daten anderer Programme - also etwa Login-Informationen - zuzugreifen. Von der Lücke ist auch das Macintosh-Betriebssystem OS X betroffen. Bei den Samsung-Smartphones der Modell-Reihe Galaxy liegt die Schwachstelle im Tastaturprogramm "IME Keyboard". Nach einem Bericht der US-Sicherheitsfirma Now Secure könnten Angreifer für diese App ein gefälschtes Update anbieten, da sich die Anwendung unverschlüsselt und ungesichert aktualisiert. Auf diesem Wege könnten Schadprogramme installiert werden. (dpa)
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