Wirtschaftsnotizen

Tarifabschluss Feinkeramik

Die Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband haben sich am späten Dienstagabend auf einen Tarifabschluss für die feinkeramische Industrie geeinigt. Das teilten die Tarifparteien am Mittwoch mit. Demnach steigen die Löhne und Gehälter der 24 000 Beschäftigten in zwei Schritten um 2,2 Prozent in diesem und 2,3 Prozent im kommenden Jahr. Die Ausbildungsvergütungen steigen ebenfalls in zwei Schritten um jeweils 70 Euro. Zudem wird der Beitrag der Arbeitgeber zur Altersvorsorge ebenfalls in zwei Stufen um insgesamt 200 Euro angehoben. Der Tarifabschluss legt auch eine "positive Differenzierung" fest: Betriebe mit gutem oder sehr guten Geschäftsverlauf können den Beitrag zur Altersvorsorge um bis zu 300 Euro aufstocken. (bm)

Neues Passagiergebäude

Das neue Abfertigungsgebäude am Münchner Flughafen soll im April 2016 in Betrieb gehen. Dann werde das Satellitengebäude des Terminals 2 für Passagiere geöffnet, teilten der Flughafen und die Lufthansa am Mittwoch mit. Der Flughafen könne damit zusätzlich elf Millionen Fluggäste abfertigen. Der Satellit wird wie das Terminal 2 von der Flughafengesellschaft und der Lufthansa gemeinsam betrieben. Die Passagiere checken im Terminal 2 ein und fahren nach der Passagier- und Gepäckkontrolle mit einer führerlosen U-Bahn zum Satellitengebäude. (dpa)

Partnerland Schweiz

Die Schweiz ist das Partnerland der IT-Messe Cebit im nächsten Jahr (14. bis 18. März). Das gab die Deutsche Messe als Ausrichter der Branchenschau am Mittwoch bekannt. Cebit-Vorstand Oliver Frese begründete die Wahl damit, dass die Schweiz beim Einsatz digitaler Technologien führend sei. Der Beratungskonzern EY hatte im Mai eine Untersuchung vorgelegt, wonach digitale Technologien für die Geschäfte der befragten Firmen in der Schweiz die mit Abstand größte Rolle spielen. (dpa)

Mark, Freiheit und Würde

Ex-Bundesfinanzminister Theodor Waigel (CSU) hat den Einsatz der Deutschen Bundesbank bei der Einführung der D-Mark in der DDR gewürdigt. Sie habe damals alle logistischen Fragen - vom Transport bis zur Auszahlung der Gelder - glänzend gelöst, sagte er am Mittwoch auf einem Festakt des Institutes zum 25-jährigen Bestehen der deutsch-deutschen Währungsunion in Leipzig. Die

Theo Waigel. Bild: dpa
D-Mark habe den Menschen im Osten Freiheit und menschliche Würde gebracht. "Die schnelle Währungsunion der Bundesrepublik mit der DDR kam einer Schocktherapie gleich", sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank. Doch sie sei notwendig gewesen, weil bis zum Januar 1990 mehr als 300 000 Menschen aus der DDR in den Westen übergesiedelt waren. Hätte sich diese Wanderungsbewegung unvermindert fortgesetzt, wären die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die beiden damaligen deutschen Staaten unabsehbar gewesen. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.