Wirtschaftsnotizen

Wieder Phishing-Mails

Kunden von Sparkassen und Targobank sollten derzeit vor Phishing-Mails auf der Hut sein. Mit einem fingierten Datenabgleich versuchten Betrüger, den Empfängern ihre Telefon-Banking-PIN abzujagen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Als Druckmittel geben die Kriminellen in der E-Mail vor, dass der frei erfundene Abgleich kostenlos erledigt werden könne, wenn man auf einen Link klickt. Ansonsten käme die neue PIN automatisch gegen 53,99 Euro Gebühr per Post. Betroffenen raten die Verbraucherschützer, den Forderungen keinesfalls nachzukommen und die Nachricht direkt zu löschen. (dpa)

Verlängerung für Ebeling

Der Medienkonzern ProsiebenSat1 hat den Vertrag mit Unternehmenschef Thomas Ebeling um vier Jahre verlängert. Der Aufsichtsrat habe den 56-Jährigen bis zur Hauptversammlung 2019 im Amt bestätigt, teilte die Sendergruppe am Donnerstag in München mit. Der alte Vertrag wäre noch bis März 2017 gelaufen, sagte eine Sprecherin. Zu finanziellen Details der Vereinbarung machte sie keine Angaben.

Thomas Ebeling. Archivbild: dpa
Dank einer hohen Bonuszahlung der ehemaligen Hauptaktionäre KKR und Permira hatte Ebeling im vergangenen Jahr 27 Millionen Euro für seine Arbeit als Vorstandschef kassiert. Er hatte 2009 das Ruder bei dem damals kriselnden Medienkonzern übernommen. Ebeling führte den Konzern aus der Verlustzone. Unter seiner Ägide konnten die beiden Finanzinvestoren ihren Mehrheitsanteil an der Börse verkaufen. (dpa)

Schulden beglichen

Während Griechenland seine Rechnungen nicht mehr begleichen kann, hat Puerto Rico einen kommunalen Zahlungsausfall in letzter Minute verhindert. Der staatliche Energieversorger Prepa teilte am Mittwoch (Ortszeit) mit, seine Schulden rechtzeitig bezahlt zu haben. Befürchtungen, eine fällige Anleihe über 415 Millionen Dollar könne platzen, bestätigten sich damit nicht. Doch die Insel ist noch lange nicht aus dem Schneider. Puerto Rico - das als selbstverwaltetes Außengebiet US-Territorium, aber kein US-Bundesstaat ist - hat einen Schuldenberg von 72 Milliarden Dollar angehäuft. Das entspricht fast 70 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. (dpa)

Allianz kauft Windparks

Die Allianz übernimmt vier Windparks bei Wien. Die gesamten Investitionen der Allianz in erneuerbare Energien überstiegen damit die Marke von 2,5 Milliarden Euro, teilte Allianz Capital Partners am Donnerstag mit. Die. Gesellschaft ist innerhalb des Versicherungskonzerns auf alternative Anlageformen spezialisiert. Der Konzern hatte seine Investitionen in erneuerbare Energien unter dem Druck der Zinsflaute bereits in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut und besitzt inzwischen 54 Windparks und 7 Solarparks in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Österreich. (dpa)
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