Wirtschaftsnotizen

Rückruf bei Yamaha

Der japanische Hersteller Yamaha ruft Motorräder in die Werkstatt zurück. Betroffen sind die Enduro WR 250 R und die Supermoto-Variante WR 250 X. Bei den Modellen können Defekte an der Lichtmaschine auftreten. Das Isolationsmaterial kann bei hohen Temperaturen verkohlen, was zu einem Ausfall des elektronischen Tachometers führen kann. Ebenfalls können die Zweiräder während der Fahrt ausgehen, weil sich die Batterie entlädt. In Deutschland sind rund 1000 Maschinen von dem Rückruf betroffen. (dpa)

Siemens baut Windpark

Siemens hat den Auftrag zum Bau eines großen Windparks vor der englischen Nordseeküste erhalten. Für den Stromerzeuger Dong Energy solle der Konzern 91 Windturbinen errichten, teilte Siemens am Freitag in Erlangen mit. Der Windpark soll in drei Jahren in Betrieb gehen und bei günstigem Wind 400 000 Haushalte mit Strom versorgen. Der Auftrag dürfte ein Volumen in der Größenordnung von 750 Millionen Euro haben, schätzen Experten. Den größten Teil der Anlage will Siemens in Dänemark fertigen. Siemens und Dong warten die Anlage fünf Jahre lang gemeinsam. Der Windpark Race Bank soll gut 30 Kilometer vor der Küste der englischen Grafschaft Lincolnshire errichtet werden. Die Rotoren der Windräder haben einen Durchmesser von 154 Metern. (dpa)

Müller führt Aufsichtsrat

Der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller ist neuer Chef des Aufsichtsrats der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft. Das Kontrollgremium habe den SPD-Politiker am Freitag einstimmig gewählt, teilte ein Flughafensprecher mit. Müller

Michael Müller. Bild: dpa
tritt damit auch beim neuen Hauptstadtflughafen die Nachfolge von Klaus Wowereit (SPD) an, der den Aufsichtsrat bis zu seinem Rücktritt als Regierungschef im Dezember geführt hatte. Der alte Flughafen Berlin-Schönefeld soll auch nach dem Start des neuen Hauptstadtflughafens mehrere Jahre am Netz bleiben. Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft beschloss am Freitag ein Programm, mit dem der Airport auf zusätzliche Flüge vorbereitet werden soll. Die Flughafengesellschaft erwartet für 2017 rund 33 Millionen Passagiere. Der neue Hauptstadtflughafen, der dann eröffnet sein soll, ist aber nur auf 27 Millionen Passagiere ausgerichtet. (dpa)

Warten auf neues Angebot

Im Übernahmepoker um den Konzern K+S warten die Beteiligten auf ein neues Angebot des kanadischen Interessenten Potash. Wenn es neue Vorschläge gebe, werde man diese pflichtgemäß prüfen, erklärte ein K+S-Sprecher am Freitag in Kassel. K+S und Potash (englisch für Kali) gehören zu den größten Kali-Herstellern der Welt. K+S ist zudem der weltweit größte Salzhersteller. K+S hatte am Donnerstag das Übernahmeangebot der Kanadier zu 41 Euro pro Aktie als zu niedrig abgelehnt. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.