Wirtschaftsnotizen

Suspa feiert Jubiläum

Grund zur Freude hat die Suspa GmbH. Der Hersteller von Gasdruckfedern, Dämpfern und Kolbenstangen feierte am Wochenende das 25-jährige Jubiläum seines Werks in der Eisenhämmerstraße in Sulzbach-Rosenberg. Die Produktion der Stammfirma habe laut Thomas Peuker - einer der drei Suspa-Geschäftsführer - bereits 1951 mit Federungstechnik begonnen. Es folgten Dämpfungssysteme für Waschmaschinen und schließlich das Hauptprodukt, die Gasdruckfedern. Heute beschäftigt Suspa 500 Mitarbeiter in Sulzbach-Rosenberg und unterhält weitere Standorte und Tochtergesellschaften im In- und Ausland. In jüngerer Zeit entwickle sich die Firma immer mehr zu einem Systemanbieter insbesondere für die Automobilindustrie. (hka)

Air Berlin schrumpft weiter

Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin verschärft bei ihrer Sanierung den Schrumpfkurs. Es gehe nicht um Größe, sondern um Gewinn, sagte Air-Berlin-Chef Stefan Pichler beim Luftfahrt-Kongress "Aviation-Event" am Montag in Frankfurt. Die 140 Maschinen starke Flotte werde nach dem Abgang von sieben Jets 2014 voraussichtlich auch 2015 weiter verkleinert. Auf der Kippe sieht Pichler auch die eigene Flugzeugwartung und flugfremde Abteilungen. Die Lufthansa-Rivalin hält sich nur dank Finanzspritzen ihrer Großaktionärin Etihad Airways in der Luft. Erst für 2016 wird wieder mit einem operativen Gewinn gerechnet. (dpa)

Positives Signal für Prokon

Das Amtsgericht Itzehoe hat den Insolvenzplan für die Windenergie-Firma Prokon bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag beschlossen hatte. Das Insolvenzverfahren könne aufgehoben werden, wenn der Gerichtsbeschluss rechtskräftig und die Prokon-Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen wird, teilte das Amtsgericht am Montag mit. Binnen zwei Wochen sind Einsprüche möglich. Die Gläubiger hatten sich am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Firma als Genossenschaft fortzuführen und nicht an den Energieversorger EnBW zu verkaufen. (dpa)

Bavaria hofft auf Snowden

Die "Snowden-Files" sind im Kasten: Der Thriller, den der Oscarpreisträger Oliver Stone unter anderem in den Bavaria-Filmstudios über den Whistleblower Edward Snowden gedreht hat, soll helfen, den Umsatz weiter anzukurbeln. Das verriet Bavaria-Geschäftsführer Achim Rohnke am Montag in München. Die Erlöse der Bavaria Film waren zwar nach einer Delle in den Vorjahren im Geschäftsjahr 2014/2015 wieder von 181,0 auf 181,6 Millionen Euro gestiegen. Der Überschuss ging aber von 6,4 Millionen auf 3,7 Millionen Euro zurück. (dpa)
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