Wirtschaftsnotizen

Datev wächst weiter

Der Nürnberger IT-Dienstleister Datev bleibt auch im letzten vollständigen Geschäftsjahr unter Langzeit-Chef Dieter Kempf auf Wachstum programmiert. Der im Frühjahr 2016 ausscheidende Vorstandvorsitzende rechnet laut Aussage am Freitag für 2015 mit einem Umsatzwachstum von 3,2 Prozent auf rund 870 Millionen Euro. Dank der unverändert guten Ertragslage können sich die Genossenschaftsmitglieder auch 2015 auf eine Ausschüttung von rund fünf Prozent des Umsatzes einstellen; das entspräche rund 40 Millionen Euro (2014: 36,9 Millionen). Der Umsatz im ersten Halbjahr lag bei 438 Millionen (plus 3,6 Prozent). (dpa)

United Internet kauft ein

Der Internet-Konzern United Internet (1&1, GMX, Web.de) baut sein Geschäft mit dem Verkauf von Speicherplatz für Webseiten aus und denkt über einen neuen Börsengang von Teilen des Konzerns nach. Für rund 135 Millionen Euro übernimmt er den polnischen Anbieter home.pl, wie das Unternehmen am Freitag in Montabaur mitteilte. In den kommenden Monaten werde zudem der Börsengang der Teilsparte, in die auch der Zukauf in Polen fällt, geprüft. Laut Analysten könnte der Plan Milliarden in die Kassen des Unternehmens spülen. (dpa)

ATU gewinnt Werkstatt-Test

"Das günstigste Angebot ist auch das beste." Das Urteil der Redaktion der Fachzeitschrift "auto motor und sport" ist eindeutig. Die Werkstattkette ATU lag beim Test in der aktuellen Ausgabe unter sechs Werkstätten sowohl bei der Qualität als auch beim Preis auf Platz eins. "Auch künftig werden wir nicht nachlassen, unsere Serviceleistungen kontinuierlich zu optimieren", verspricht Jörn Werner, Vorsitzender der ATU-Geschäftsführung. Im Test wurde ein Urlaubs-Check an einem acht Jahre alten Pkw überprüft, der mit sechs Mängeln versehen war. Unter anderem mussten die Mechaniker ein defektes hinteres Bremslicht, verstellte Frontscheinwerfer und Bremsen nahe der Verschleißgrenze erkennen. Die getestete A.T.U-Meisterwerkstatt entdeckte alle Mängel. Zudem war der Urlaubs-Check hier mit 14,90 Euro am preiswertesten. Die Vertragswerkstatt im Test sei "viermal so teuer". (nt/az)

Aer Lingus: Übernahme

Der Weg für die Übernahme der Fluggesellschaft Aer Lingus durch die British-Airways-Mutter IAG ist so gut wie frei. Der irische Billigflieger Ryanair, der knapp 30 Prozent der Aer-Lingus-Aktien hält, will seine Anteile an IAG verkaufen. Im Mai hatte bereits das irische Parlament zugestimmt, den Staatsanteil von 25 Prozent an IAG zu verkaufen. (dpa)
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