Wirtschaftsnotizen

Südbayern: Busfahrer-Streik

Busfahrer des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) und des Regionalverkehrs Allgäu (RVA) wollen am Donnerstag vorübergehend die Arbeit ruhen lassen. Der Warnstreik sollte heute um 3 Uhr beginnen und bis Freitag 3 Uhr dauern. "Dadurch kann es massive Störungen des Berufs- und Schülerverkehrs geben", erklärte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG. Hintergrund seien die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die 650 Beschäftigten. Nach fünf Tarifrunden seit Februar zeichne sich keine Lösung ab. (dpa)

Wieder Rückruf bei Toyota

Der Autobauer Toyota muss wegen Software-Problemen in Deutschland mehr als 19 000 Fahrzeuge der Modelle Prius+ und Auris Hybrid in die Werkstätten zurückrufen. Ein Software-Fehler könne zur Überlastung der Hybridregelelektronik führen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Beim Werkstattaufenthalt werde eine verbesserte Software aufgespielt. Weltweit seien rund 625 000 Fahrzeuge betroffen, davon in Japan 340 000 Autos, 160 000 in Europa und 120 000 in Nordamerika. Der Rückruf gilt für Modelle aus dem Produktionszeitraum Mai 2010 bis November 2014. Die Halter würden zeitnah angeschrieben. Toyota betonte, es gebe keine Berichte über Unfälle im Zusammenhang mit dem Softwareproblem. (dpa)

Weniger Berufsschulen

Gut jeder fünfte Betrieb in Deutschland spürt nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Engpässe bei der Berufsschulbildung. "Es ist besorgniserregend, dass immer mehr Berufsschulen ihre Pforten schließen müssen", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Zeitung "Die Welt". Eine Konzentration auf immer weniger Berufsschulen führe zu weiten Wegen für immer mehr Azubis. Der DIHK befragte nach eigenen Angaben fast 12 000 Betriebe. 39 Prozent teilten mit, dass das Berufsschulangebot noch dem Bedarf entspreche. 22 Prozent verneinten dies. Der DIHK-Chef forderte deshalb, bei der Zusammenlegung von Standorten oder Fachklassen auch die regionalen IHKs und Unternehmen einzubeziehen. (dpa)

VW: Mehr Nutzfahrzeuge

Europas größter Autobauer Volkswagen hat im ersten Halbjahr dank Zuwächsen in Westeuropa mehr leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Dort legten die Auslieferungen im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf 151 100 Fahrzeuge zu. Das teilte die VW-Marke am Mittwoch mit. Die Sparte, die Modelle wie den VW-Transporter (T6) baut, lieferte von Januar bis Ende Juni weltweit 222 900 Exemplare aus - 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Großbritannien, Spanien und Italien waren die Boommärkte. (dpa)
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