Wirtschaftsnotizen

Klassische Berufe gefragt

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geht davon aus, dass klassische Berufe auch mit Fortschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt gefragt bleiben. "Arbeiten 4.0 heißt auch, dass neue Berufe entstehen, die wir heute vielleicht noch gar nicht kennen. Aber wir brauchen künftig genauso die klassischen Berufe, zum Beispiel gute Handwerker, engagierte Lehrer und Pflegepersonal", sagte die SPD-Politikerin der "Bild am Sonntag". Dem Bericht zufolge will das Bundesarbeitsministerium im kommenden Jahr ein Weißbuch zu den Herausforderungen der Arbeitswelt der Zukunft vorlegen. (dpa)

Bahn bekommt Vize-Chef

Die Deutsche Bahn könnte nach Informationen der "Welt am Sonntag" erstmals einen Vize-Chef bekommen. Demnach soll der Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen, Volker Kefer, Stellvertreter von Rüdiger Grube werden. Zusätzlich werde künftig die Technik-Sparte wieder in seiner Verantwortung liegen. Das Ressort hatte er 2013 abgeben müssen. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht nicht kommentieren. Mitte der Woche war aus dem Umfeld des Aufsichtsrats bereits der Chef der Tochtergesellschaft DB Fernverkehr, Berthold Huber, für den wichtigen Personenverkehr genannt worden. Grube hatte Ende Juni angekündigt, den bundeseigenen Konzern durch einen Umbau wieder profitabler machen zu wollen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll unter anderem der Vorstand von acht auf sechs Mitglieder verkleinert werden. Aufrücken würde im Zuge der Neuordnung ebenfalls der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla. (dpa)
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