Wirtschaftsnotizen

Rekordverlust bei Microsoft

Hohe Sonderlasten haben Microsoft den größten Quartalsverlust seiner Unternehmensgeschichte eingebrockt. Von April bis Juni fiel unter dem Strich ein Minus von 3,2 Milliarden Dollar (2,9 Mrd. Euro) an, wie der US-Softwarekonzern am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Microsoft noch einen Gewinn von 4,6 Milliarden Dollar erzielt. Ursache sind Abschreibungen und Umbaukosten in Höhe von insgesamt 7,6 Milliarden Dollar durch den Kauf des Handy-Geschäftes von Nokia. Auch die Erlöse sanken - um gut fünf Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. (dpa)

Gewinnsprung bei Apple

Die weiterhin starken I-Phone-Verkäufe haben Apple im vergangenen Quartal einen Sprung bei Umsatz und Gewinn gebracht. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um ein Drittel auf 49,6 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Mit einem Gewinn von 10,7 Milliarden Dollar verdiente Apple 38 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal. Der Konzern verkaufte im dritten Geschäftsquartal 47,5 Millionen I-Phones. Das waren 35 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Umwandlung rechtskräftig

Die Umwandlung der insolventen Windenergie-Firma Prokon in eine Genossenschaft ist rechtskräftig. Das teilte das Landgericht Itzehoe am Dienstag mit, knapp drei Wochen nach der Entscheidung der Gläubigerversammlung. Die Gläubiger hatten sich mit großer Mehrheit für das Genossenschaftsmodell und gegen einen Verkauf an den Energiekonzern EnBW ausgesprochen. Dagegen waren Beschwerden eingegangen, die das Landgericht als unzulässig verwarf. Die Beschwerdefrist sei nun abgelaufen, der Planbestätigungsbeschluss rechtskräftig. (dpa)

"The People's Operator"

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales möchte Nutzer für die Dienste von TPO gewinnen. TPO steht für "The People's Operator", der Anbieter der Bürger. Das Unternehmen vereint die Dienste eines Mobilfunkanbieters, einer Spendenplattform und eines Online-Netzwerks unter einem Dach.

Jimmy Wales. Archivbild: dpa
"The People's Operator" wolle 10 Prozent des Monatsbeitrags der Nutzer für gute Zwecke spenden. Angebote gibt es online allerdings nur für Nutzer in Großbritannien und in den USA. (dpa)
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