Wirtschaftsnotizen

Tagestickets ausverkauft

Die Computerspielmesse Gamescom steht in diesem Jahr erneut vor einem gewaltigen Besucherandrang. Bereits zwei Wochen vor Beginn der Messe seien alle Tageskarten für Privatbesucher komplett ausverkauft, teilte die Kölnmesse am Donnerstag mit. Einen solchen Ansturm habe es noch nie gegeben. Vor Ort könnten Interessenten aber noch vergünstigte Nachmittagstickets erwerben. Auf der Spielemesse präsentieren mehr als 700 Aussteller ihre Neuigkeiten für Konsole, PC und mobile Plattformen. Sie öffnet vom 5. bis zum 9. August ihre Tore. Im vergangenen Jahr waren an fünf Messetagen 335 000 Menschen zur Gamescom nach Köln gekommen. (dpa)

Opel verringert Verluste

Opel ist auf dem Weg aus der Verlustzone einen großen Schritt vorangekommen. Trotz des Rückzugs aus Russland hat die Europa-Tochter von General Motors (GM) im zweiten Quartal 2015 deutlich weniger Geld verloren als im Vorjahr. Die operativen

Für den Autobauer Opel geht es langsam voran. Archivbild: dpa
Verluste im Europageschäft von General Motors (GM) sanken auf 45 Millionen Dollar nach rund 305 Millionen Dollar im Frühjahr 2014. Das teilte GM am Donnerstag in Detroit mit. Der operative Verlust von GM in Europa betrug im ersten Halbjahr 284 Millionen Dollar. Im Jahr davor waren es noch 589 Millionen Dollar. Opel/Vauxhall verkauften von Januar bis Juni rund 582 000 Fahrzeuge und damit drei Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2014. (dpa)

Ferrari vor Börsengang

Der Luxusautobauer Ferrari hat Pläne für einen Börsengang konkretisiert. Erste Unterlagen für ein Aktiendebüt an der New York Stock Exchange seien bei der US-Börsenaufsicht eingereicht worden, teilte der italienisch-amerikanische Mutterkonzern Fiat Chrysler Automobiles FCA am Donnerstag mit. Wieviele Aktien zu welchem Preis angeboten werden, ist noch unklar. Es sollen nur etwa zehn Prozent von Ferrari verkauft werden. Derzeit hält FCA 90 Prozent, der Rest gehört Piero Ferrari, dem Sohn von Unternehmensgründer Enzo. (dpa)

Schlappe für Amazon

Der Online-Händler Amazon hat mit einer Werbeaktion unerlaubt Rabatte auf neue Bücher gewährt. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Damit kann der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen Sieg für sich verbuchen. Die umstrittene Aktion hatte bei einem Programm von Amazon stattgefunden, über das Kunden gebrauchte Bücher gegen einen Wertgutschein eintauschen können. Wer mindestens zwei alte Bücher einschickte, bekam zusätzlich zu dem Wertgutschein eine Gutschrift auf sein Kundenkonto. Dieser weitere Gutschein konnte später auch beim Kauf preisgebundener Bücher bei Amazon eingesetzt werden. Der Börsenverein sah darin einen unzulässigen Preisnachlass, da verlagsneue Bücher nur zu festgesetzten Preisen verkauft werden dürfen. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.