Wirtschaftsnotizen

BMW schafft neue Stellen

Beim Autobauer BMW läuft der Jobmotor rund. Bis zur Jahresmitte schuf das Unternehmen rund 2300 neue Arbeitsplätze. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten in Deutschland auf 84 900, sagte ein Firmensprecher am Freitag in München. Ziel für das laufende Jahr sind 5000 neue Stellen. In den kommenden Jahrzehnten will BMW auch mit dem Ausbau des Forschungs- und Entwicklungszentrums in München Raum für die Mitarbeiter schaffen. "Wir planen, bis 2050 zusätzlichen Raum und Infrastruktur für bis zu 15 000 Mitarbeiter von uns und unseren Partnern zu schaffen", sagte Projektleiter Markus Baumgartner. "Wir sind derzeit in der Detailplanung und wollen im nächsten Jahr mit den ersten Baumaßnahmen auf dem neuen Areal beginnen." Bei der Zahl von 15 000 handele es sich aber nicht um zusätzliche Arbeitsplätze, stellte der Sprecher klar - vielmehr sollten bestehende Stellen in dem Zentrum gebündelt werden. (dpa)

Niedriger Ölpreis belastet

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat seine Prognose für 2015 trotz erneuter Wachstumsdämpfer durch den Ölpreisverfall bestätigt. Angesichts des schwächeren Wachstums in der Chemie sei dieses Ziel aber "durchaus anspruchsvoller" als vor sechs Monaten, sagte Vorstandschef Kurt Bock bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal 2015 am Freitag. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten legte

Der niedrige Ölpreis bleibt das Sorgenkind der BASF. Er drückt kräftig auf die Preise und dämpft das Umsatzwachstum bei Öl und Gas. Bild: dpa
um zwei Prozent auf gut 2,0 Milliarden Euro zu. Der Umsatz kletterte dank eines schwächeren Euro um drei Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von 1,26 Milliarden Euro. Das war etwa soviel wie im Vorjahreszeitraum. Für das laufende Jahr peilt BASF weiterhin einen leichten Zuwachs beim Umsatz an. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen soll auf dem Vorjahresniveau verharren. (dpa)

Vodafone unter Druck

Das gesunkene Preisniveau auf dem deutschen Mobilfunkmarkt setzt Vodafone weiterhin unter Druck. Trotz eines Anstiegs von Vertragskunden im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) und weniger Kündigungen lag der reine Serviceumsatz einschließlich des Kabelgeschäfts mit 2,4 Milliarden Euro um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Mobilfunk war es sogar ein Minus von 2,1 Prozent. Die Zahl der Bestandskunden im Mobilfunk lag Ende Juni bei 30,3 Millionen, das waren 5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dennoch zeigte sich die größte Landesgesellschaft des britischen Mobilfunkriesen zufrieden. Das Unternehmen habe massiv in Netz, Service und Produkte investiert, das Ergebnis sei eine hohe Kundenzufriedenheit, betonte der Sprecher der Geschäftsführung, Manuel Cubero. Deutschland ist in Europa der wichtigste Auslandsmarkt für Vodafone. (dpa)
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