Wirtschaftsnotizen

Philips schöpft Hoffnung

Hoffnungsschimmer für den mitten in der Aufspaltung steckenden Konzern Philips. Im zweiten Quartal profitierten die Niederländer nicht nur vom schwachen Euro, sondern auch von einem wieder besser laufenden Geschäft in der Medizintechnik. Konzernweit legte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) um rund ein Viertel auf 501 Millionen Euro zu, wie der Konzern am Montag in Amsterdam mitteilte. Der Umsatz zog um ein Fünftel auf knapp 6 Milliarden Euro an. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Experten deutlich. (dpa)

Ryanair steigert Gewinn

Für Europas größten Billigflieger Ryanair geht es weiter kräftig aufwärts. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni verdiente der irische Easyjet-Rivale 245 Millionen Euro und damit ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Montag in Dublin mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2016 peilt Vorstandschef Michael O'Leary jetzt das obere Ende der im Mai ausgegebenen Spanne von 940 bis 970 Millionen Euro an. Für eine Anhebung der Gewinnprognose sei es allerdings noch zu früh. In den Monaten April bis Juni steigerte Ryanair die Zahl der Passagiere um 16 Prozent auf 28 Millionen. Der Umsatz legte lediglich um zehn Prozent auf 1,65 Milliarden Euro zu. Dank gesunkener Treibstoffpreise ging es beim Gewinn noch stärker aufwärts. (dpa)

VBW-Kritik an Rente mit 63

Die Rente mit 63 verschärft nach Ansicht der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) den Mangel an Fachkräften. Besonders negativ seien die Folgen in Branchen mit technischen und naturwissenschaftlichen Berufen, hieß es am Montag. Denn nach einer Studie des VBW sank die Zahl der mehr als 63 Jahre alten Beschäftigen in Bayern im zweiten Halbjahr 2014 um sieben Prozent. In den technischen und naturwissenschaftlichen Berufsgruppen sei sie sogar um 13 Prozent gesunken, betonte der VBW. Die Rente mit 63 war am 1. Juli 2014 eingeführt worden. (dpa)

Wirtschaft zufriedener

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli überraschend verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 107,5 auf 108,0 Punkte, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Montag in München mitteilte. Die befragten Unternehmen beurteilten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Aussichten im nächsten halben Jahr besser. Viele Volkswirte hatten mit einem leichten Dämpfer gerechnet. Der Indikator für die Geschäftslage stieg deutlich von 113,1 auf 113,9 Punkte. Der Indikator für die Geschäftserwartungen in den kommenden Monaten legte leicht zu von 102,1 auf 102,4 Punkte. Der Ifo-Index gilt als Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft und wird monatlich aus der Befragung von rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Bauwirtschaft ermittelt. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13792)Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.