Wirtschaftsnotizen

Bayerns Best 50

Das bayerische Wirtschaftsministerium hat die "Bayerns Best 50" ausgezeichnet. Der Preis geht an 50 besonders wachstumsstarke mittelständische Unternehmen, die in den letzten Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Zu den ausgezeichneten Unternehmen gehören unter anderem Scherdel (Marktredwitz, Kreis Wunsiedel), der Internetfachhändler ATP Autoteile Pöllath (Pressath, Kreis Neustadt/WN), das Chemie-Unternehmen Nabaltec (Schwandorf) sowie die Ziegler Holzindustrie (Plößberg, Kreis Tirschenreuth). Scherdel - das Unternehmen ist ein Hersteller technischer Federn, aber auch in der Stanz- und Biegetechnik sowie im Werkzeug- und Anlagenbau aktiv - erhielt auch einen Sonderpreis für herausragendes Engagement bei der Ausbildung im eigenen Betrieb. (nt/az)

Infineon skeptischer

Der Chiphersteller Infineon hat im abgelaufenen Quartal von guten Geschäften mit Handy- und Laptopherstellern profitiert. Umsatz und Gewinn legten kräftig zu. Enttäuschend aber war die Nachfrage nach Chips für die Autoindustrie - die größte Sparte des Unternehmens. Und für den Rest des Geschäftsjahres 2014/15 kündigte Infineon am Donnerstag nur ein maues Geschäft an: Das Wachstum dürfte am unteren Ende der Prognosespanne liegen. Getrieben von einer Übernahme soll der Umsatz im Gesamtjahr um ein Drittel auf 5,8 Milliarden Euro steigen und das operative Ergebnis auf etwa 868 Millionen Euro zulegen. Im zweiten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 7 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn stieg um 24 Prozent auf 245 Millionen. (dpa)

Inflation rückläufig

Sinkende Energiepreise haben die Inflation in Deutschland im zweiten Monat in Folge gedrückt. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das gab das Statistische Bundesamt am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen bekannt. Im Mai hatte die Inflationsrate nach vier Anstiegen in Folge noch bei 0,7 Prozent gelegen. Im Sommer ziehen üblicherweise unter anderem die Preise für Pauschalreisen an. Die Energiepreise lagen im Juli laut Bundesamt um 6,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das ist in der Regel gut für Verbraucher: Sie können tendenziell günstiger tanken und heizen. Nahrungsmittel verteuerten sich nur leicht um 0,4 Prozent. Für Bayern meldete das Landesamt für Statistik einen Anstieg der Verbraucherpreise um 0,3 Prozent. (dpa)
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