Wirtschaftsnotizen

Schott investiert in China

Der Glas-Spezialist Schott baut seine Präsenz in Asien aus. Nun wurde der Grundstein für ein neues Pharma-Werk südlich von Shanghai gelegt. Ab 2017 sollten dort Glasverpackungen für Injektabilia hergestellt werden, vor allem Fläschchen und Ampullen, teilte der Konzern am Freitag mit. Zudem sollten bereits bestehende Anlagen am Verbundstandort Suzhou erneuert und ausgebaut werden. Insgesamt hat der Geschäftsbereich Schott Pharmaceutical Systems in China Investitionen von rund 30 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren vorgesehen. (nt/az)

Spargel bringt reiche Ernte

Der Baywa-Konzern ist nach eigener Einschätzung mit einer neuen Partnerschaft in Australien zu einem der führenden Spargelhändler der südlichen Hemisphäre aufgestiegen. Baywa teilte am Freitag in München mit, die neuseeländische Tochterfirma T&G Global Limited habe sich mit der australischen M+G Vizzarri auf ein Gemeinschaftsunternehmen geeinigt. Ein Unternehmenssprecher sagte, Baywa folge damit einer langfristigen Strategie. Gerade in Asien setze sich ein europäischer Ernährungsstil durch. Dazu gehöre der Konsum von Spargel und Äpfeln. Das Joint-Venture öffne zudem den Zugang zu den australischen Supermärkten. Baywa hatte T&G vor knapp vier Jahren übernommen. T&G gehörte schon damals zu den weltgrößten Handelsunternehmen für Äpfel. (dpa)

Bierabsatz gesunken

Die deutschen Brauereien haben im ersten Halbjahr 2015 weniger Bier verkauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Absatz ohne die alkoholfreien Sorten um 2,1 Prozent auf 46,9 Millionen Hektoliter. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Mit einem Minus von 2,7 Prozent waren die Verluste im Inland überdurchschnittlich hoch, während der Bier-Export in Länder außerhalb der EU um 11,2 Prozent anzog. Der Brauerbund macht Witterungsunterschiede als Hauptgrund für die schlechte Halbzeitbilanz 2015 aus. Hauptgeschäftsführer Holger Eichele sagte: "Zu dem positiven Ergebnis 2014 beigetragen haben ein relativ kurzer Winter und das gute Wetter im Frühling und Frühsommer sowie die guten Umsätze während der Fußball-WM." Das alles habe 2015 gefehlt, so dass man auf einen sonnigen Sommer und einen milden Herbst hoffe. (dpa)
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