Wirtschaftsnotizen

Tausende Lehrstellen offen

Einen Monat vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind im bayerischen Handwerk noch mehrere tausend Lehrstellen frei. Verbandspräsident Georg Schlagbauer sagte am Montag, bis Ende Juli seien gut 16 000 Ausbildungsverträge abgeschlossen worden, zwei Prozent mehr als Ende Juli des vergangenen Jahres. Aber quer durch alle Branchen seien noch jede Menge Ausbildungsplätze offen. (dpa)

Vorsicht Trojaner

Vorsicht bei vermeintlicher Post von Microsoft mit dem Betreff "Windows 10 Free Update". Eine E-Mail mit gefälschtem Absender "update@microsoft.com", lädt zum kostenlosen Umstieg auf Microsofts neues Betriebssystem ein. Wer den Anhang ausführt, installiert allerdings einen Verschlüsselungstrojaner, der den Inhalt der Festplatte unbrauchbar macht und Geld für die Wiederherstellung fordert. Von der Aufmachung her ähnelt die Mail der Betrüger Schreiben von Microsoft, allerdings enthält sie viele Zeichenfehler. Besonders dreist: Im Schreiben wird darauf hingewiesen, dass der Anhang durch einen Virenscanner geprüft worden sei. (dpa)

Geringerer Stellenabbau

Der Stellenabbau bei Siemens in Berlin fällt vermutlich nicht so massiv aus wie befürchtet. Siemens beschäftigt an seinem weltweit größten Produktionsstandort rund 12 000 Mitarbeiter. Im Werk für Schaltanlagen für Stromnetze werde der notwendige Umbau "weitgehend" ohne Arbeitsplatz-Kürzungen angegangen, verlautete am Montag aus Unternehmenskreisen. Als Grund wurden bevorstehende Großaufträge genannt. Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Die IG Metall hatte mitgeteilt, im Schaltwerk stünden 600 der 2700 Arbeitsplätze auf dem Prüfstand. Nun sollen die Kosten durch andere Maßnahmen gesenkt werden, etwa verbesserte Abläufe in der Herstellung. Keine Entwarnung gibt es für die Beschäftigten im Gasturbinenwerk. Dort stehen laut Gewerkschaft 800 von 3800 Arbeitsplätzen auf dem Spiel. (dpa)

Tank & Rast verkauft

Ein Konsortium von Allianz, Münchener Rückversicherung und Investoren aus Kanada und Abu Dhabi kauft die deutsche Autobahn-Raststättenkette Tank & Rast. Das Konsortium habe 100 Prozent der Anteile von den beiden bisherigen Eigentümern, zwei Finanzinvestoren, übernommen, teilten die Käufer am

Tank & Rast betreibt die meisten Raststätten an deutschen Autobahnen. Bild: dpa
Montag mit. Welcher Kaufpreis bezahlt wurde und ob jeder der vier Partner den selben Anteil hält, wurde nicht mitgeteilt. Tank & Rast ging 1994 aus der bundeseigenen Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahnen und der Ostdeutschen Autobahntankstellengesellschaft hervor. 1998 verkaufte der Bund seine Anteile an ein privates Konsortium. Heute umfasst das Netz rund 350 Tankstellen, 390 Raststätten und 50 Hotels. (dpa)
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