Wirtschaftsnotizen

Renault ruft Clio zurück

Renault ruft weltweit 295 679 Clio zurück. Weil die Radhausverkleidung in den vorderen Kotflügeln unter Umständen nicht korrekt montiert wurde, könne es zu einer Beschädigung der Bremsschläuche kommen. Fahrer eines Clio 4 könnten das Problem unter Umständen am Aufleuchten der Warnleuchte für die Bremsflüssigkeit erkennen, hieß es. Auch könne sich der Bremspedalweg verlängern und die Bremswirkung nachlassen. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 5. März 2013 und dem 10. September 2014 in Bursa (Türkei) gefertigt wurden. In Deutschland sind das 19 848 Autos. (dpa)

Nur kleine Fortschritte

Die Neuwagen in Deutschland sind nach einer Studie wieder etwas sauberer geworden. Die Fortschritte in der Umwelttechnik würden aber kleiner, bemängelte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) am Mittwoch. Er stellte seine jährliche Auto-Umweltliste vor. Auf die ersten drei Plätze kamen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Antriebsarten: Ein Hybrid mit Verbrennungs- und Elektromotor, ein Diesel und Erdgaswagen. Testsieger wurde wie 2014 der Lexus CT 200h, gefolgt vom überarbeiteten Peugeot 208 Active BlueHDi 100 und den technisch gleichen Erdgasautos VW eco up, Seat Mii Ecofuel und Skoda Citigo CNG Green tec. (dpa)

Henkel mit Wachstum

Die Einkaufstour von Henkel sorgt für ein kräftiges Wachstum bei dem Konsumgüterhersteller. Zusammen mit dem starken US-Dollar katapultierten die jüngst getätigten Übernahmen den Umsatz im zweiten Quartal 2015 um 13,5 Prozent auf 4,7 Milliarden

Zu den bekannten Produkten von Henkel gehört das Waschmittel Persil. Bild: dpa
Euro nach oben. Das teilte Henkel am Mittwoch mit. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn stieg um 18 Prozent auf 521 Millionen Euro. Deutlich schwächer fiel allerdings mit 2,4 Prozent das Wachstum aus eigener Kraft - also ohne Zukäufe - aus. Damit blieb der Konzern hinter den Erwartungen der Analysten. Vor allem die Klebstoffsparte enttäuschte. Am besten lief es für Henkel im Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. (dpa)

Umzug nach München

Der Umzug der Versicherungsgruppe Generali von Köln nach München ist perfekt. Die Aktionäre der Generali Deutschland Holding AG stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung den Plänen zu, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Zugleich werde die Holding in Generali Deutschland AG umbenannt. Der Konzern (13 000 Mitarbeiter in Deutschland) hatte im Mai eine Umstrukturierung und Stellenstreichungen angekündigt. Zum Konzern zählen in Deutschland unter anderem die Generali Versicherungen, die Aachen-Münchener sowie Cosmos Direkt. Als erster großer Anbieter will sich Generali künftig von der Lebensversicherungspolice mit fester Zinszusage verabschieden. (dpa)
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