Wirtschaftsnotizen

Amazon baut aus

Der Internethändler Amazon will sein Rücksendezentrum in Tschechien einem Zeitungsbericht zufolge ausbauen. Eine neue Halle in Prag werde auf 40 000 Quadratmetern Platz für gut 3000 Mitarbeiter bieten, berichtete das Wirtschaftsblatt "Hospodarske noviny" am Dienstag. Die Bauarbeiten sollten im Oktober beginnen. Unterdessen steht das erste Verteilzentrum in Tschechien vor der Fertigstellung. Das Zentrum am Prager Flughafen wird nach Angaben des US-Konzerns vor allem den deutschen und österreichischen Markt bedienen. Hier sollen rund 2000 Festangestellte arbeiten. (dpa)

Pilotphase für Paydirekt

Das neue Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken, Paydirekt, tastet sich in den Live-Betrieb vor. Nach dem Start der Pilotphase mit der Hypovereinsbank (HVB) sollen in den nächsten Wochen nach und nach weitere Banken und Händler dazukommen. Das kündigte Paydirekt-Geschäftsführer Niklas Bartelt am Dienstag in Frankfurt an. "Wir werden Ende des Jahres am Markt sein", sagte er. Das gelte zumindest für die Banken, die von Anfang an dabei waren, also Deutsche Bank und Postbank, Commerzbank und Comdirect, HVB sowie die Volks- und Raiffeisenbanken. Kunden können nach einer Registrierung beim Einkaufen im Internet in der Regel über die Eingabe von Benutzername und Passwort bezahlen. Die Beträge werden von einem hinterlegten Girokonto abgebucht. (dpa)

Shell darf bohren

Das Arktis-Projekt des Energieriesen Royal Dutch Shell hat trotz heftigen Widerstands von Umweltschützern die Zulassung aus den USA erhalten. Nach Prüfungen habe man Shell erlaubt, unter

Vor der Küste Alaskas darf der Energiekonzern Shell nach Öl bohren. Bild: dpa
Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen vor der Küste Alaskas nach Öl zu bohren, teilte die zuständige Behörde Bureau of Safety and Environmental Enforcement mit. Umweltschützer reagierten entsetzt. Sie befürchten nicht wieder gut zu machende Schäden in dem Ökosystem. Shell will in der Tschuktschensee an der Nordwestküste Alaskas in relativ flachem Wasser bohren. Nach Schätzungen der US-Energieagentur könnten in der betroffenen Region etwa 22 Prozent der weltweiten noch unentdeckten Öl- und Gasreserven liegen. (dpa)

Steilmann prüft Börsengang

Der Textilkonzern Steilmann prüft nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" einen Gang an die Börse. Dies sei eine Option, um das künftige Wachstum der Gruppe zu finanzieren, berichtete das Blatt am Dienstag. Die Steilmann Holding hält unter anderem die Mehrheit an der börsennotierten Adler Modemärkte AG. Das Unternehmen war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Steilmann Holding gehört mehrheitlich Mitgliedern der italienischen Unternehmerfamilie Radici. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.