Wirtschaftsnotizen

Covestro startet

Die Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns macht den ersten Schritt in die Unabhängigkeit: Am Dienstag ist der Teilkonzern Bayer Material Science unter seinem neuen Namen Covestro an den Start gegangen. Bayer will sich künftig ganz auf seine ertragreicheren Sparten Gesundheit und Agrarwirtschaft konzentrieren. Vor zehn Jahren hatte sich

Der neue Kunststoffkonzern Covestro ist eine Tochter von Bayer. Bild: dpa
Bayer bereits von der Chemiesparte getrennt, die als Lanxess weitergeführt wurde und vor wenigen Jahren in den deutschen Leitindex Dax aufgestiegen war. Covestro produziert unter anderem Rohstoffe für Schaumstoffe, Kunststoffe sowie Lacke und Spezialchemikalien. 2014 hatte Covestro (weltweit gut 14 000 Beschäftigte) einen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro erzielt. Die wichtigsten Produktionsstandorte in Deutschland befinden sich in Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Brunsbüttel. (dpa)

Ausstieg bei Luxair

Die Lufthansa will ihre 13-prozentige Beteiligung an der Fluggesellschaft Luxair verkaufen. Man habe die Anteile dem luxemburgischen Staat zur Übernahme angeboten, teilte am Dienstag ein Sprecher der Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Der Staat Luxemburg ist zusammen mit der Staatssparkasse der mit Abstand größte Luxair-Aktionär. Lufthansa war 1992 bei der Airline eingestiegen und will künftig die Zubringerflüge von Luxemburg nach Frankfurt und München selbst anbieten. (dpa)

Insolvenzverfahren eröffnet

Die rund 1100 Beschäftigten der insolventen Handelskette Strauss Innovation müssen weiter um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze bangen. Das Amtsgericht Düsseldorf eröffnete am Dienstag das Insolvenzverfahren für die Strauss Verwaltungs GmbH und die Strauss Logistik GmbH, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Insolvenzver-

Was aus der insolventen Handelskette Strauss wird, ist noch ungewiss. Archivbild: dpa
walter Horst Piepenburg hatte in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche" eine Zerschlagung des Unternehmens nicht ausgeschlossen. "Ich suche dringend nach einem Investor für das komplette Unternehmen", zitierte das Blatt den Rechtsanwalt. Doch müssten auch Teillösungen in Betracht gezogen werden. Die in eine finanzielle Schieflage geratene Handelskette mit 1100 Beschäftigten und 77 vorwiegend in Nordrhein-Westfalen gelegenen Filialen hatte im Juni einen Insolvenzantrag gestellt. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.