Wirtschaftsnotizen

Neustart für Dorner

Im April hat die Dorner Print Concept GmbH &Co KG den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Nun wagt das Druckerei-Unternehmen aus Sulzbach-Rosenberg einen Neustart. In Zusammenarbeit mit dem Sanierungsexperten Thomas Beyer und dem gerichtlich bestellten Sachwalter Jochen Zaremba von der Kanzlei Schwartz (Amberg) war es gelungen, den Standort Sulzbach-Rosenberg mit allen Betriebsteilen und den 75 Arbeitsplätzen zu erhalten. "Es gab keine betriebsbedingten Kündigungen", sagte Inhaber Siegfried Dorner unserer Zeitung. Die Druckerei arbeitet weiter im Drei-Schicht-Betrieb und heißt nun Dorner Print & Mail. (nt/az)

Meissen: Neuer Aufsichtsrat

Nach dem Ausscheiden von Ex-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und seinen Stellvertretern hat der Freistaat Sachsen den Aufsichtsrat für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen neu aufgestellt. Vier neue Mitglie-

Kurt Biedenkopf. Bild: dpa
der seien in das Kontrollgremium berufen worden, teilte das Finanzministerium in Dresden am Freitag mit. Zu ihnen gehören der Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank, Stefan Weber, und der Leipziger Porsche-Chef Siegfried Bülow. Fünf Mitglieder gehören dem Gremium wie bisher an. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Biedenkopf das Gremium verlässt. Damit treibt der Freistaat als Gesellschafter den Umbau des Traditionsbetriebes (rund 660 Beschäftigte) voran. Das Unternehmen ist seit Jahren immer wieder auf Finanzspritzen Sachsens angewiesen gewesen. (dpa)

Sparen bei Getränken

Fluggäste bei Air Berlin müssen auf Kurzstrecken von November an auch für alkoholfreie Getränke bezahlen. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft streicht das Angebot an kostenlosen Softdrinks. Ausnahmen gelten für Reisende, die einen teureren Tarif buchen oder eine Vielfliegerkarte haben, wie die Airline am Freitag mitteilte. Auf Langstrecken und Flügen auf die Azoren, Kanaren, nach Madeira, Marokko, Ägypten und Israel soll es weiter kostenfreie Getränke geben. (dpa)

Spotifys neue Regeln

Nach einem Aufschrei der Nutzer über neue Regeln bessert der Musikdienst Spotify wie versprochen nach. In einem veröffentlichten neuen Text ist klarer eingegrenzt, wofür welche Informationen verwendet werden sollen. So heißt es jetzt zum Beispiel, Spotify brauche Ortsdaten, weil Abkommen mit der Musikindustrie oft nur für einige Regionen gelten. Deshalb müsse das Unternehmen wissen, wo sich der Nutzer gerade aufhalte. Nach dem Zugang zum Mikrofon eines Smartphones werde Spotify erst fragen, wenn man eine Funktion zur Steuerung des Dienstes per Sprache entwickeln sollte. In der vorherigen Version der Datenschutzbestimmungen erweckte Spotify den Eindruck, das Unternehmen wolle sich pauschal den Zugriff auf möglichst viele Daten sichern. (dpa)
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