Wirtschaftsnotizen

IFA-Ableger in China

Die Berliner Elektronikmesse IFA geht im kommenden Frühjahr mit einem Ableger in China an den Start. Die erste Veranstaltung unter dem Namen Consumer Electronics China (CE China) in der Millionenstadt Shenzhen nördlich von Hongkong ist im April 2016 geplant. Die Berliner Messegesellschaft und die Stadtregierung von Shenzhen unterzeichneten am Montag auf der IFA eine entsprechende Absichtserklärung. Die chinesische IFA soll nach Vorbild der Berliner Mutter konzipiert werden - mit den Abteilungen Elektronikartikel und Haushaltsgeräte. (dpa)

Toshiba legt rote Zahlen vor

Der von einem Bilanzskandal erschütterte japanische Technologiekonzern Toshiba ist im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Verlustzone gerutscht. Wie das Unternehmen am Montag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März unter dem Strich ein Fehlbetrag von 37,8 Milliarden Yen (285 Millionen Euro) an. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 60,2 Milliarden Yen erwirtschaftet. Der Geschäftsbericht hätte eigentlich im Mai vorgelegt werden sollen. Eine unabhängige Untersuchungskommission war aber zu dem Schluss gekommen, dass der Konzern sowohl den Gewinn vor Steuern als auch den Nettogewinn sieben Jahre lang aufgebläht hatte. Der Skandal kostete Konzernchef Hisao Tanaka und mehrere weitere Top-Manager den Job. (dpa)

Brooks wieder zurück

Nach ihrem Rücktritt im Zuge eines Abhörskandals ist Rebekah Brooks am Montag zum britischen Arm des Medienimperiums von Rupert Murdoch zurückgekehrt. Sie leitet nun News UK, den Herausgeber der großen Zeitungen "Sun", "Times" und "Sunday Times", wie der Verlag

Rebekah Brooks. Bild: dpa
mitteilte. Brooks, früher Chefredakteurin der inzwischen eingestellten Skandalzeitung "News of the World" und der "Sun", war beschuldigt worden, von illegalen Abhöraktionen bei Prominenten sowie von Bestechungen von Polizeibeamten und anderen Amtsträgern gewusst zu haben. Betroffen war unter anderem die damalige Freundin und heutige Frau von Prinz William, Kate Middleton. Ein Gericht sprach die 47-Jährige jedoch frei. (dpa)

Energiewende gestalten

Die Wärmeenergie im Gebäudebereich macht den größten Teil der verbrauchten Energie in Privathaushalten aus. Gleichzeitig ist das Potenzial für Energieeinsparungen in diesem Bereich noch nicht ausgeschöpft - auch mangels Aufklärung, wie man Wärme effizient und energiesparend nutzen kann. Vor diesem Hintergrund zeichnet das Bayerische Wirtschaftsministerium im Rahmen der "Chamland Schau" (18. bis 21. September) die Energieagentur Regensburg und das Energie-Technologische Zentrum in Weiden als "Gestalter der Energiewende" aus. (nt/az)
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