Wirtschaftsnotizen

Carglass schnappt Junited

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Konkurrenten Junited Autoglas durch den Kölner Autoglasspezialisten Carglass genehmigt. Das zur britischen Belron-Gruppe mit weltweit über 24 000 Beschäftigten gehörende Unternehmen ist nach eigener Einschätzung mit rund 330 Niederlassungen und 2200 Mitarbeitern die Nummer Eins in Deutschland. Junited Autoglas, ebenfalls aus Köln, ist ein 2004 gegründetes Netzwerk selbstständiger Autoglasunternehmen mit 238 Stationen, vor allem spezialisiert auf Flotten- und Leasingfahrzeuge. (dpa)

Bayern-Wirtschaft im Iran

Die bayerische Wirtschaft will mit einer eigenen Vertretung im Iran von den wachsenden Geschäftschancen in dem Land profitieren. Das sagte der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), Alfred Gaffal, am Mittwoch in München. Deutsche und bayerische Produkte hätten im Iran traditionell eine hohe Wertschätzung. Zu den Exportschlagern aus Bayern gehören Maschinen, elektrische Ausrüstungen und chemische Erzeugnisse. Die VBW will die neue Repräsentanz zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft am 1. November in Teheran eröffnen. (dpa)

Peters folgt Fitschen

Der Chef der Privatbank Berenberg, Hans-Walter Peters, soll neuer Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) werden. Der 60-Jährige folgt in diesem Amt auf den Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen. Dessen dreijährige Amtszeit endet am 11. April 2016. Die Wahl Peters' ist für den 9. November vorgesehen. (dpa)

Mindestlohn ohne Ausnahme

Der Personalvorstand von McDonald's hat sich gegen Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge ausgesprochen. "Wir können nicht auf der einen Seite sagen, es kommt auf die Leistung an und Herkunft spielt keine Rolle, und auf der anderen Seite bei den Löhnen differenzieren", sagt Wolfgang Goebel der "Zeit". In den vergangenen Tagen waren Forderungen aus der Wirtschaft laut geworden, niedrigere Löhne für Flüchtlinge zuzulassen, um so die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. (KNA)

Milliardendeal mit Biss

Auf dem Markt für Zahnmedizintechnik bahnt sich eine Milliardenübernahme mit deutscher Beteiligung an. Der US-Hersteller Dentsply International will den Konkurrenten Sirona Dental Systems für 5,5 Milliarden US-Dollar (4,9 Milliarden Euro) in Aktien übernehmen, teilte Sirona mit. Das Unternehmen entwickelt und produziert hauptsächlich in Bensheim an der Bergstraße. Mit dem Zusammenschluss soll der weltgrößte Anbieter für professionelle Dentalprodukte und -technologien entstehen. Das neue Unternehmen werde mit rund 15 000 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von etwa 3,8 Milliarden Dollar kommen. (dpa)
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