Wirtschaftsnotizen

Piloten: Moderator möglich

Statt der 14. Streikrunde stehen im Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihre Piloten neue Verhandlungsrunden auf dem Programm. Man habe am Donnerstag weitere kurzfristige Termine vereinbart, um über die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zu sprechen, die unter den Konzerntarif fallen. Das teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Man sei sich auch einig, "zu diesen Gesprächen gegebenenfalls einen externen Moderator hinzuzuziehen". (dpa)

Bahn und GLS kooperieren

Die Deutsche Bahn und die GLS-Gruppe arbeiten künftig europaweit beim Transport von Paketen und Stückgut auf Paletten zusammen. Das vereinbarten beide Unternehmen in einem Rahmenvertrag, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Der Paketdienst GLS mit Sitz in Amsterdam werde für die Bahn-Tochter DB Schenker Logistics Pakete zustellen, im Gegenzug werde die Bahn für GLS Stückgut befördern. (dpa)

Weihnachtsartikel nerven

Die Deutschen sind genervt von den frühen Schoko-Weihnachtsmännern, Lebkuchen und Zimtsternen in den Supermärkten. 62 Prozent der Bürger stört der Verkaufsbeginn schon im September, wie eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid ergab. Während nur jeder fünfte Schüler Ärger über das vorgezogene Weihnachtsgeschäft äußerte, sind es in der Gruppe im Alter bis 29 Jahre schon 45 Prozent. Befragte Personen ab 40 Jahren zeigen sich in Bezug auf verfrühte Christstollen und Zimtsterne besonders verstimmt: 70 Prozent stehen den Festtags-Auslagen ablehnend gegenüber. (KNA)

Gastgewerbe mit Plus

Das Gastgewerbe in Deutschland bleibt im Aufwind. Der sonnige Juli brachte den Betrieben im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl real (plus 3,0 Prozent) als auch nominal (plus 5,4 Prozent) spürbare Umsatzzuwächse. Die Bilanz des bisherigen Jahresverlaufs fällt ebenfalls positiv aus: Von Januar bis Juli setzte das deutsche Gastgewerbe preisbereinigt (real) 1,9 Prozent und nominal 4,5 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

Mehr große Gründungen

Die Gründerbilanz des ersten Halbjahres 2015 fällt durchwachsen aus. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland 65 500 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren nach Angaben der Behörde 1,3 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2014. Zugleich gaben im ersten Halbjahr etwa 57 000 größere Betriebe ihr Gewerbe auf. Zählt man Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe mit, gab es von Januar bis Juni einen Rückgang der Neugründungen. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen sank um 1,7 Prozent auf 372 100. (dpa)
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