Wirtschaftsnotizen

Rückzug aus Russland

Die Deutsche Bank zieht sich teilweise aus Russland zurück. Die örtliche Präsenz des Geschäfts mit der Platzierung und dem Handel von Wertpapieren und der Unternehmensfinanzierung (Corporate & Securities) werde aufgegeben, teilte die Bank am Freitag mit. Bis Ende 2015 soll diese Maßnahme abgeschlossen werden. Dann sollen die Kunden dieses Geschäftsbereichs von anderen Standorten der Bank betreut werden. Von diesem Schritt seien rund 200 der derzeit rund 1300 Mitarbeiter der Bank in Russland betroffen, sagte eine Sprecherin. (dpa)

Teuerste Städte der Welt

Zürich und Genf sind nach einer Erhebung der Schweizer Großbank UBS derzeit die teuersten Städte der Welt. Mit Frankfurt, München und Berlin finden sich deutsche Metropolen im globalen Preisniveau-Vergleich erst auf den Plätzen 30, 31 und 38 - und damit auch weit unter "Hochpreis-Metropolen" wie New York (Rang 3), London (6) oder Tokio (8). Allerdings sind laut der Studie auch die Einkommen in Zürich und Genf Weltspitze. Dort verdient man laut der Studie im Durchschnitt bereits in elf Minuten genug, um sich bei MacDonald's einen Big Mac leisten zu können. Dafür müsse man in der kenianischen Hauptstadt Nairobi fast drei Stunden arbeiten. (dpa)

WLAN auf Europaflügen

Die Lufthansa will ihren Kunden künftig auch auf Europaflügen einen Internetzugang anbieten. Einzelheiten zu dem Projekt wollen Lufthansa-Chef Carsten Spohr und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges, am Montag in Frankfurt vorstellen. Wie die "Rheinische Post" berichtete, soll der Service für die Passagiere kostenpflichtig sein. Das Unternehmen erklärte hingegen, dass dies noch geprüft werde. (dpa)

WMF: Grünes Licht

Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Übernahme des Küchengeräteherstellers WMF gegeben. Die Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Fiba können somit vollständig bei dem schwäbischen Kaffeemaschinen-, Topf- Besteck- und Küchengerätehersteller die Kontrolle übernehmen. Wegen der geplanten Übernahme hatte sich WMF im März von der Börse verabschiedet. (dpa)
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