Wirtschaftsnotizen

Mieten steigen langsamer

Auf dem deutschen Immobilienmarkt sind Mieten und Wohnungspreise einer Studie zufolge zuletzt etwas langsamer gestiegen. Danach sind die Mieten im bundesweiten Schnitt innerhalb eines Jahres um 2,9 Prozent geklettert, wie der Maklerverband IVD am Dienstag auf der Grundlage der Wohnungsmarkt-Daten aus dem zweiten und dritten Quartal 2015 berichtete. Die Mietpreisbremse habe bislang nicht zu den befürchteten vorgezogenen Mieterhöhungen geführt. Die Preise für Eigentumswohnungen ziehen der Analyse zufolge weiter an, aber nicht mehr so schnell wie im Vergleichszeitraum. In den Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern stiegen die Preise für Bestandswohnungen mittlerer Qualität um 6,7 Prozent nach 9,1 Prozent im Jahr zuvor. (dpa)

Reallöhne: Rekordanstieg

Die Reallöhne der Arbeitnehmer in Deutschland sind im zweiten Quartal 2015 so stark gestiegen wie nie seit Beginn der Erhebung 2008. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes führte vor allem die niedrige Inflation zu einem Plus von 2,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Nominallöhne kletterten um 3,2 Prozent, hier gab es nach Angaben der Behörde vom Dienstag im zweiten Vierteljahr 2011 mit 4,0 Prozent einen höheren Wert. Da die Verbraucherpreise im Vergleich des zweiten Quartals 2014 zum zweiten Quartal 2015 nur um 0,5 Prozent zulegten, hatten die Beschäftigten real somit deutlich mehr Geld in der Tasche. Das schiebt den Konsum als Konjunkturstütze an. Das Wiesbadener Bundesamt erhebt vierteljährlich die Verdienste in 40 500 Betrieben in der Industrie und im Dienstleistungsbereich. (dpa)
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